Stühlinger Kirchplatz in Freiburg: Während die Einen die Eröffnung des Kulturkiosk feiern, werden schwarze Platznutzer von der Polizei kontrolliert

Während die Einen die Eröffnung des Kulturkiosk feiern, werden schwarze Platznutzer von der Polizei kontrolliert

KulturKioskEroeffnung.JPG

Kuturkiosk am Stühlinger Kirchplatz bei der Eröffnung am 19.03.2026
Kuturkiosk am Stühlinger Kirchplatz bei der Eröffnung am 19.03.2026
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Foto: RDL (FK)

Am Donnerstag, den 19. März, fand endlich die feierliche Eröffnung des KuturKiosk auf dem Stühlinger Kirchplatz statt. Der Verein Schwere(s)Los hatte sich viele Jahre für seine Einrichtung eingesetzt. Der Stühlinger Kirchplatz war gut gefüllt. Es gab ein breites Kulturprogramm und auch Essensstände. Auffällig war auch die Freiburger Polizei, die sich offenbar bewusst unter die Menge gemischt hatte. Normalerweise kontrollieren die Polizist*innen am Platz, der vor einigen Monaten zur Messerverbotszone erklärt wurde, zahlreiche Menschen auf Drogen. Immer wieder betreibt sie dabei ziemlich offensichtlich racial profiling. Am Donnerstag sprachen bei der Kioskeröffnung u.a. OB Martin Horn, der scheidende Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach, Vinzenz Glaser, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei und Hendrijk Guzzoni, als Vorstand von Schwere(s)Los. Die Moderation bestand aus Katja Siegrist und Maren Moorman. Anwesend waren auch einige Gemeinderäte, OB-Kandidatin Monika Stein u.v.m. Wer nicht wirklich Teil der Menge vor dem KulturKiosk war, waren die migrantischen üblichen Platznutzer*innen und auch nicht das sozial und finanziell benachteiligte Klientel, das sich normalerweise rund um Brunnen und Kirche aufhält. RDL war bei der Eröffnung dabei und hat einige Stimmen eingefangen und natürlich u.a. auch mit Maren Moormann gesprochen, die den Kulturkiosk initiiert hatte.

(FK)