Die Aktivistinnen des feministischen Kunstkollektiv hatte 2012 mit ihrem „Punk-Gebet“ gegen Putin und das Kirchenoberhaupt der russisch-orthodoxen Geistlichkeit, Patriarch Kyrill, weltweit Bekanntheit erlangt. Ein Moskauer Gericht habe nun dem Antrag des Generalstaatsanwalts nachgegeben und die Gruppe – deren prominenteste Mitglieder Maria Aljochina, Nadesha "Nadia" Tolokonnikova und Jekaterina Samuzewitsch wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ eine Strafe in einem weit abgelegenen Lager verbüßen mußten – zur „kriminellen Vereinigung“ erklärt. Das berichtet die Tagesschau im Dezember 2025. Damit mache sich auch strafbar, wer nur ein Like in den Sozialen Medien zugunsten des Kollektivs setze. Pussy Riot mache sich nun Sorgen um seine Unterstützer*innen, heißt es dort weiter.
Aljochina lebt inzwischen im Ausland und kam zuletzt 2018 mit ihrer Performance "Riot Days" auch in Freiburg vorbei.
