Militarisierung: Wenn die Atombombe wichtiger wird als die Müllabfuhr

Wenn die Atombombe wichtiger wird als die Müllabfuhr

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Titelbild iz3w 413 -Straßenszene Bangladesh 2024, Foto: Mehedi Hasan/Unsplash
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In ihrem neuen Heft mit dem Titel "Vorwärts marsch - die neue Militarisierung" unter sucht die Redaktion des iz3w den weltweiten Trend zur Militarisierung. Eine Reihe fachkundiger Autor*innen zeigt die unterschiedlichen Formen der Militarisierung in verschiedenen Ländern auf, etwa Katja Woronina die Militarisierung von Kindern und Jugendlichen in Russland. Selbst der Hase im Puppentheater schließt sich am Ende der russischen Armee an. China gibt sich dagegen als friedliche, regelbasierte Großmacht, rüstet aber auch kräftig auf und bedroht unverblümt Nachbarn und ja, die Schüler*innen müssen auch militärischen Drill über sich ergehen lassen, wie es Lars Konheiser beschreibt. Thomas Gugler beschreibt Pakistan als "Militärstaat" - nichts funktioniert, außer dem Militär. Die Atombombe hat man schon länger, aber mit der Müllabfuhr hapert es. Im Nachbarland Afghanistan ersetzt die Miliz der Taliban laut Gugler den Staat. Das sind nur drei Beispiele aus einem Heft mit vielen Themen rund um die Militarisierung und andere Themen außerhalb des Schwerpunktes, wie etwa eine Analyse der Abwahl der Linken in Chile und ganz ungewohnt: Kooperation statt Streit ums Wasser.

Winfried Rust führt im Gespräch mit Radio Dreyeckland durch einige der Artikel.

jk