Vier Jahre nach dem Beginn des großen russischen Angriffs auf die Ukraine hält das Sterben noch immer unvermindert an. Doch nur weil der Krieg unglaublich schrecklich ist, hört er nicht einfach auf. Dass die Ukraine das alles aushält hat vor allem mit drei Dingen zu tun: Man will auf keinen Fall unter Putins Joch und nach diesem Krieg schon gar nicht. Man hat die bittere Erfahrung gemacht, dass Verträge und Zugeständnisse die Ukraine nicht geschützt haben. Schließlich zeigt die Einführung von Bezahlkarten auch für Flüchtlinge aus der Ukraine, dass die Aufnahmebereitschaft Europas begrenzt ist. Was bleibt als durchzuhalten und darauf zu hoffen, dass auch Putins Militärmacht sich eines Tages abgenützt hat? Die Mindestanforderung an einen baldigen Verhandlungsfrieden wären Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Wer kann und wer will sie geben? Ein Kommentar.
jk

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