Die jüdischen Einwanderer in die USA und ihre Musik

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Die jüdischen Einwanderer in die USA und ihre Musik

Nachdem Juden bereits im 17. Jahrhundert in den USA ankamen,
verstärkte sich die jüdische Einwanderung im 19. Jahrhundert erheblich:

Anfang
des 19. Jahrhunderts wanderten viele Juden aus Deutschland in die USA aus,
darunter viele Kaufleute und Ladenbesitzer.

Bis 1880 war die Zahl der Juden in
den USA auf 250.000 angewachsen, viele von ihnen gehörten der Mittelschicht an.
Wegen der Verfolgung in Teilen Osteuropas erhöhte sich die jüdische
Einwanderung in den 1880ern drastisch, viele neue Einwanderer kamen aus
Russland und Polen. Über zwei Million Juden kamen zwischen Ende des 19.
Jahrhunderts und 1924 an, als die Einwanderungsbestimmungen verschärft wurden.
Viele dieser Einwanderer ließen sich in New York City und seiner unmittelbaren
Umgebung nieder.

Eine Sendung der Redaktion yidishe kultur fun der alter welt
in undser velt bei Radio Unerhört Marburg und Radio X Frankfurt.

Sendetermine: Mittwoch, 26. Mai um 20 Uhr und Donnerstag,
27. Mai um 13 Uhr.

Anfang des 20. Jahrhunderts lebten diese neu
angekommenen Juden hauptsächlich in den städtischen Einwanderervierteln und
schufen ein Netzwerk von Stützpunkten, bestehend aus zahlreichen kleinen
Synagogen und aus „Landsmannschaften" (Vereine von aus dem gleichen Heimatort
stammenden Juden).

Jüdische amerikanische Autoren drängten in dieser Zeit auf
Assimilation und Integration in die breitere amerikanische Kultur und die Juden
wurden rasch ein Teil des amerikanischen Alltagslebens.

Fünfhunderttausend
amerikanische Juden (die Hälfte aller jüdischen Männer zwischen 18 und 50)
kämpften im Zweiten Weltkrieg und nach dem Krieg beteiligten sich jüdische
Familien an dem neuen Trend der Suburbanisierung. Dort assimilierten sich Juden
in zunehmendem Maße, sowohl hinsichtlich der Mischehen mit Nichtjuden, als auch
der Tendenz zur Säkularisierung. Gleichzeitig bildeten sich neue Zentren der
jüdischen Gemeinden, die Schülerzahl jüdischer Schulen verdoppelte sich
zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und Mitte der 1950er, während die
Zugehörigkeit zur Synagogengemeinde von zwanzig Prozent 1930 auf sechzig
Prozent 1960 anstieg. (Quelle: Wikipedia)

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