Am 16. Juli konnten 6 Ahnen der Maka zu ihrer Würde zurückkehren.
Die Maka sind eine Volksgruppe die hauptsächlich im südlichen Kamerun lebt. Sie sind eine der Herkunftsgesellschaften von denen Köpfe in der Freiburger Alexander Ecker Sammlung zu finden waren. Die Köpfe, und auch Weichteile wurden im Rahmen der deutschen Kolonialerschaft in Kamerun und der anthropologischen Sammlungspracis im deutschen Kaiserreich nach Freiburg gebracht.
Eine Delegation der Maka und die Universität veranstalteten eine Aussegnung der Ahnen. Die Aussegnung begann mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Universitätskirche, danach wurden die 6 Särge von der Universitätskirche zum Mensagarten getragen, wo die Autotitäten der Maka ihren Ahnen eine Zeremonie gestalteten.
Die physische Repatriierung musste auf Wunsch der Kamerunischen Regierung nochmal verschoben werden.
Professor Dr. Albert Guaffo hat den bisherigen Prozess der Rehumanisierung von Anfang an miterlebt:
Auch für die Rektorin Prof. Dr. Kerstin Krieglstein der Universität Freiburg war es ein besonderer Tag. Ich konnte auch sie fragen wie sie den Prozess der Rehumanisierung wahrgenommen hat, und wie es nach der Repatriierung weitergehen soll:

