No Country and no Land

Unser Radioprojekt dient in erster Linie dazu, Vorurteile gegenüber der Minderheit der Sinti und Roma abzubauen. Die Redaktionsgruppe, bestehend aus Frauen aus dem Quartier Auggener Weg / Am Lindenwäldle, möchte durch regelmäßige Sendungen im Programm von Radio Dreyeckland das negative Bild, dass die Mehrheitsgesellschaft von dem Quartier und den darin lebenden Menschen hat, thematisieren und die Stereotypen abbauen. Wir wollen uns Raum nehmen, unsere Stimme erheben, auf Ungerechtigkeiten, die wir auf Grund unserer Zugehörigkeit erleben, öffentlich hinweisen. Durch die verschiedenen Sendungen wollen wir eine Öffnung der Mehrheitsgesellschaft erreichen, denn wegen unserer Herkunft sind wir häufig von Diskriminierung betroffen, so fällt es uns beispielsweise schwer Ausbildungsplätze zu bekommen. Dadurch bauen wir in unserem Stadtteil zivilgesellschaftliche Strukturen auf und laden die Mehrheitsgesellschaft ein, mit uns in einen Dialog zu treten.
Ab Januar 2020 senden wir einmal im Monat über Themen, die uns und unseren Stadtteil betreffen. Schwerpunkte unseres Programms: Nationalsozialismus und die Auswirkungen des Holocaust auf die darauffolgenden Generationen. Das Leben im Stadtteil und der Geplante Abriss und Neubau. Rassismus und Diskriminierung allgemein. Dadurch machen wir auf uns aufmerksam und tragen somit dazu bei, Antiziganismus und Rassismus abzubauen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Logo feministisches zentrum
Logo Nachbarschaftswerk
Rosa Luxemburg Stiftung
Logo Stadt Freiburg
Logo SEZ

Montag 25.11.19

No Country and no Land abonnieren