Unter den hunderten von Filmfestspielen weltweit gibt es gerade mal 12 sogenannte A-Festivals. A-Festivals sind Festivals mit internationalem Wettbewerb. Unter diesen 12 wichtigsten Festivals weltweit, haben die...
Das filmische Quartett zu 'The Exploding Girl' von Bradley Rust
Grey.
Ein neuer Hipster Begriff geistert durch die Kinowelt: Mumblecore - eine
Kreation aus Mumble - murmeln - und Hardcore. Hinter dem Label steckt
eine neue Welle von US-Independentfilmen, die sich mit
Beziehungsproblemen zwischen Twenty-Somethings beschäftigen, mit
improvierten Teilen arbeiten, mit Ultra-Low-Budget und oft auch mit
Laiendarstellern. Ein Kino der unausgesprochenen Möglichkeiten: Statt
messerscharfen Dialogen murmeln und nuscheln orientierungslose Twens
alltägliches Zeug miteinander.
Focus Beitrag 1:
(Einleitung deutsch, Interview englisch)
Was für Folgen hat die kommende Fußballweltmeisterschaft für Gastgeberland Südafrika? Trotz aller Chancen nicht nur positive... wie uns Ashraf und Mne von der südafrikanischen ?Anti...
Interview mit Peter Dietzel von der NGO Netz e.V. in Wetzlar über den Dokumentarfilm Eisenfresser, der am Freitag den 26.März den Grimme-Preis erhaelt, und allgemein die Situation der Saisonarbeiter in Bangladesch, besonders beim Zerlegen...
Cineastische Entdeckungen aus Lateinamerika bietet das 17. CineLatino, das wichtigste Forum für lateinamerikanische Filmkultur in Deutschland. Zum diesjährigen Länderfokus Kolumbien laufen in Tübingen, Stuttgart und...
Zum bundesweiten Kinostart des Films "Plastic Planet" am 25. Februar 2010 erscheint auch das Buch zum Film.
("PLASTIC PLANET, Die dunkle Seite der Kunststoffe"
von Gerhard Pretting und Werner Boote, orange press,
224 Seiten, € 20,- (D...
Der aussichtslose Kampf gegen das
eigene Scheitern
Aus Berlin: Martin Koch und Henriette Walz
Wie eine Selbstverständlichkeit klingt
der Titel für einen Durchschnittsverbraucher, wie ein Schrei nach
Freiheit für alle Insassen des hier gezeigten rumänischen
Jugendgefängnisses. Silviu heißt der junge Mann im Mittelpunkt
dieses Film, sein Körper ist durchtrainiert, sein Haar kurzgeschoren
und seine Situation erscheint verfahren: zwar muss er von seinen fünf
Jahren im Gefängnis nur noch zwei Wochen absitzen, doch dann taucht
plötzlich seine verschollen geglaubte Mutter auf und will seinen
jüngeren Bruder mit nach Italien nehmen.
Robert Axle. Ein Name wie ein
Fingerabdruck für eine amerikanische Filmfigur, schon allein wegen
der klanglichen Nähe seines Nachnamens zu einem allseits bekannten
Schimpfwort. Passend dazu wird dieser Axle – wie übrigens
bemerkenswert viele Charaktere auf dieser Berlinale – zu Filmbeginn
als zerzauster Träger einer unordentlichen Langhaarfrisur aus dem
Knast entlassen, weil ihn seine Funktion als Vater zahlreicher
Erfindungen nicht vor deren schlampigen Ausarbeitungen und dadurch
entstehenden schweren Unfällen zahlender Kunden gerettet hat.
Ist das nun revolutionäre neue
Kinokunst, oder einfach nur anstrengend und langweilig. Daran
scheiden sich die Geister, aber eines ist klar: Angela Schanelec'
„Orly“ ist ein Film der seinem Publikum vor allem Geduld
abverlangt.
Vier Paare, vier Episoden, angesiedelt
im selben Setting: der Wartehalle des Pariser Flughafens Orly.
Bei der Wahl seiner Filmtitel war
Benjamin Heisenberg bisher wenig kreativ: nach „Schläfer“ kommt
nun „Der Räuber“. Bei den Inhalten sieht das glücklicherweise
anders aus: sein neuester Film verknüpft geschickt Elemente von
Thriller und Drama zu einer nüchternen Schilderung einer einmaligen
Kriminalgeschichte. Die Hauptfigur Johann Rettenberger hatte in den
achziger Jahren eine Serie von Verbrechen verübt und war nebenbei
als Marathonläufer erfolgreich. Auf diesem Gegensatz aufbauend
inszeniert Heisenberg Rettenbergers Geschichte zwischen seiner
Haftentlassung und seinem Tod auf der Flucht:
Sein Name ist Khan, Sha Rukh Khan. Im
Film: Rizvan Khan. Und, wenn man es auf Hollywood übertragen will:
eher Forrest, Forrest Gump als Bond, James Bond. Verwirrend? Dann
jetzt ein etwas einfacherer Einstieg: in „My Name is Khan“ geht
es um Liebe, die religiöse, gesellschaftliche und kulturelle Grenzen
überwindet.
Von
Blair zu Brosnan, von Harris zu Polanski: „The Ghostwriter“
Aus Berlin: Martin Koch
Ein junger Sportler-Biograph (Ewan
McGregor) bekommt einen brisanten neuen Auftrag: er soll als
Ghostwriter die Memoiren des ehemaligen britischen Premierministers
Adam Lang (Pierce Brosnan) fertigstellen. Der Vorgänger des
selbstverständlich anonym bleibenden „Ghosts“, Mike McAra, war
zuvor unter mysteriösen Umständen umgekommen. Der neue Mann begibt
sich sofort auf das Insel- Anwesen der Familie Lang und kommt
allmählich einer Verschwörung mit weltumspannender Tragweite auf
die Spur: war Lang aktiv an der Auslieferung britischer Staatsbürger
in amerikanische Foltergefängnisse beteiligt?
Dichtkunst
von Allen Ginsberg als Graphic Novel, Poesie als Film von Rob Epstein:
„Howl“
Aus Berlin: Martin Koch
„I
saw the best men of my generation destroyed by madness, starving
hysterically naked.“ Mit diesen Worten beginnt ein Gedicht von
Allen Ginsberg, das so mancher amerikanische Schüler aus der
Highschool kennt, ohne jemals recht schlau daraus geworden zu sein.
So ging es unter anderem auch dem Regisseur Rob Epstein. Doch nun
haben Epstein und sein Co-Regisseur Jeffrey Friedman, die sich als
Dokumentarfilmer und Chronisten der amerikanischen Schwulenszene
einen Namen gemacht haben, in ihrem ersten Spielfilm an die
Interpretation eben dieses Gedichts gemacht: „Howl“.
Duncan Jones (Sohn von David Bowie) hat mit dem minimalen Budget von 5 Millionen Dollar ein ungewöhnliches Kammerspiel gedreht. Statt auf Action knüpft er an Klassiker aus den 60er und 70er Jahren an, die ganz auf die...
Ein atemberaubendes kurzweiliges vierstündiges Sample des japanischen Multitalents Sono Sion. Der Schüler Yo wird streng katholisch erzogen. Um seine große Liebe zu beeindrucken gerät er auf absurde Abwege, in der...
Eric Rohmer war einer der letzten europäischen Autorenfilmer mit einer Idee. Banalität und große Gedanken, Stars und Laiendarsteller und die endlosen Dialoge, geschliffen und roh. Nie war die Liebe so vielschichtig im Kino...
Der Atomphysiker Larry Gopnick wird wie ein Atom in einem Teilchenbeschleuniger von zahllosen Schicksalschlägen getroffen. Bevor das Larry-Teilchen endgültig zerfällt, ist der Film aber zu Ende.
Ein guter Coen...
Trotz seiner zahlreichen Golden Globe- und Oscar-Nominierungen wird Jason Reitman immer noch als Nachwuchsregisseur gehandelt. Nach 'Thank you for smoking' und 'Juno' ist nun sein dritter Film 'Up in the air' in den Kinos...