Naturschutzparks in Afrika gelten oft als Hoffnungsorte in Zeiten multipler Krisen. Sie sollen bedrohte Arten schützen, überlastete Ökosysteme stabilisieren und als Puffer gegen die Folgen des Klimawandels wirken. Doch diese Schutzgebiete sind nicht nur Zufluchtsorte für bedrohte Arten. Sie sind auch Orte von Konflikten – um Land, um Macht und um die Frage, wer in einer globalen Umweltkrise die Kosten trägt.
Der Beitrag geht der Frage nach, welche Folgen globale Krisenstrategien vor Ort haben – und wie Naturschutz aussehen kann, der Zukunft ermöglicht, statt Ungerechtigkeiten fortzuschreiben. Zwei Perspektiven auf konkrete Umweltschutzprojekte auf dem afrikanischen Kontinent: eine Kritische Analyse von African Parks und eines Gegenmodells. Wie Fortress-Conservation Menschenrechte, Landrechte und lokale Teilhabe im Naturschutz Afrika beeinflusst.

