Bis zu 1800 Menschen versammelten sich am Mittwoch nachmittag den 11. Februar am Europaplatz um gegen die Afd Wahlkampfveranstaltung zu protestieren. Nach den Reden, der kommunistischen Gruppe - gemeinsam Kämpfen, Freiburg gegen Rechts, zur Situation in Rojava, von widersetzen und der Linken, zog die Menschenmenge zum Zähringer Bürgerhaus. Hunderte trotzten dem anfänglichen Regen und wurden dann mit bisschen Sonne und Sonnenuntergangsglow beglückt. Der Demozug endete friedlich vor den Absperrungen der Polizei in Zähringen.
Im Eingangsbereich des Zähringer Bürgerhaus roch es weiterhin nach gebrochenem. Die Afd Veranstaltung startete mit mehr als einer Stunde Verspätung. Blockaden hinderten laut Polizeisprecher manche zur Wahlkampfveranstaltung zu gelangen. Dort nutzten einige Veranstaltungsteilnehmende die Gelegenheit um sich auch kritisch mit AfD- Gesinnten auszutauschen und falsche Behauptungen auf Seiten der AfD zu berichtigen. Wie in den Beiträgen zu hören, war das allerdings nicht so einfach.
Das Zähringer Bürgerhaus war großflächig abgeriegelt. Nach dem Demozug nutzten einige die Möglichkeit sich in der Nähe der Absperrungen aufzuhalten, zutanzen und Musik zuhören. Allderdings wurden sie auch teilweise gewaltvoll von der Polizei zurückgewiesen. Vereinzelnt oder im Zuge der Blockade wurden Personen von der Polizei festgenommen. Desweiteren nahm die Polizei auch von Pfefferspray gebrauch. Die VAG kooperierte mit der Polizei und eskortierte Afd-Veranstaltungsteilnehmende direkt mit einem Bus vom Veranstaltungsort zum Bahnhof. Vorort waren ein parlamentarischer Beobachter von den Linken, Polizist*innen, die sich als "Antikonflikt-Team" kenntzeichneten, Pferdestaffel und min. eine Drohne.
(li)

