Balkanroute: Situation der Geflüchteten im bosnischen Camp Lipa: "Allerhöchste Zeit an substantielle Regelungen zu gehen"

"Allerhöchste Zeit an substantielle Regelungen zu gehen"

Im kalten Winter des Balkans ohne Zugang zu Wasser, Strom und Dach über dem Kopf warten Geflüchtete aus Afghanistan, Pakistan und vielen weiteren Staaten auf Hilfe. Das Lager namens Lipa bei Bíhac in Bosnien ist seit geraumer Zeit abgebrannt. Die Europäische Wertegemeinschaft antwortet wenn überhaupt nur spärlich und hindert die Schutzsuchenden mit illegalen Zurückweisungen am Überqueren der EU-Außengrenzen nach Kroatien. Immer wieder werden provisorische Zelte zur Unterbringung aufgestellt, die kaum das Mindestmaß an Schutz bieten.

Die Öffentlichkeit wird ausgeschlossen und das Deutsche Innenministerium feiert sinkende Ankunftszahlen als scheinbares Resultat der gelungenen Migrationspolitik.

Was getan werden muss, um die Situation zu verbessern besprachen wir mit Robert Kölblin vom Arbeitskreis Miteinander e.V. aus Lörrach, der abseits von direkter Geflüchtetenarbeit ebenfalls an die politischen Akteure appeliert den Menschen auf der Suche nach einem sicheren Ort zu helfen.