Am River Lea flaniert Esther Kinskys Erzählerin. Am Rande der Metropole London trifft sie auf Fabrikruinen und überraschende Natur, auf städtische und persönliche Geschichte, auf Menschen, wie man ihnen nur am Rande der Gesellschaften begegnet. Beobachtung mündet in Erkenntnis und das in so mäandernden Sätzen und fantasievollen Wortschöpfungen dass Rezensentin Claudia Krauss kaum aus dem Staunen herauskommt.

