Amnesty Aktuell: Syrien, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Amnesty Aktuell: Syrien, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Die Sendung ist aufgrund von GEMA-Beschränkungen nur noch 2 Wochen 6 Tage anhörbar.

Seit nun 10 Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg. Dieser begann 2011 im Zuge des „Arabischen Frühlings“ mit zunächst friedlichen Protesten, bei denen Bürger*innen die Achtung der Menschenwürde, Freiheiten, Rechtsstaatlichkeit sowie soziale und wirtschaftliche Perspektiven forderten. Das Assad-Regime ging daraufhin mit äußerster Brutalität gegen die eigene Bevölkerung vor. Der syrische Geheimdienst setzt seit Jahrzehnten systematisch Folter ein und in den Militärgefängnissen herrschen unmenschliche Verhältnisse – von Folter über sexuelle Gewalt bis zu Wasserentzug. In Koblenz begann letztes Jahr der weltweit erste Strafprozess wegen mutmaßlicher Staatsfolter in Syrien. Wie ist dieser ausgegangen? Was bedeutet das für zukünftige Verfahren? Wie geht es den Menschen in Syrien aktuell?

In unserer Sendung Amnesty Aktuell am 3. Mai 2021 werfen wir einen Blick auf den Strafprozess in Koblenz wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und auf die aktuelle Menschenrechtslage in Syrien.

Hierzu erwarten uns spannende Gäste: Wir interviewen Dr. Alexander Schwarz, der Jurist für Völkerrecht und internationales Recht und ebenfalls bei Amnesty International tätig ist, zum Prozess in Koblenz. Zudem haben wir die Rechtsanwältin Antonia Klein zu Gast, die als Legal Advisor im Programmbereich Völkerstraftaten des ECCHR tätig ist und mit uns zum Thema Folter in Syrien sprechen wird. Abschließend schildert uns Charlotte aus der Kogruppe von Amnesty die aktuelle Menschenrechtslage in Syrien.

Wie immer halten wir euch mit den News zu Menschenrechtsthemen und der Amnesty-Erfolgsgeschichte auf dem Laufenden, begleitet durch ein ganz besonderes Musikprogramm.