Im Unterschied zu einer weitgehend unkritischen Aufnahme des Beteilungsbericht 2024 zum Teilbereich Badenova am 14.1.25 hatten die Gemeinderäte diesmal gegenüber dem Konzernführer der badenova M. Hellebrand, doch mehr kritische Fragen im Angebot. Dieser wiederum hatte im Unterschied zum Vorjahr den Chart, der den Ausweis des um rund 50 % gesteigerten CO-2 Austoß bis inklusive 2034 belegt, erst gar nicht mehr in seine 14 minütige Präsentation eingebaut.
So musste die 18 minütige Debatte mit den Rätinnen mehr Licht in das fossilierte Dunkel der Jahresergebnisse erbringen:
Bärbel Schäfer(Grüne) wollte nicht nur zu den mit Ausnahme Freiburgs bei den Gesellschaftern umstrittenen Konzessionsverträgen mehr wissen. Bekam sie aber -ausser von irgendwie Hoffnung getrieben Äußerungen - nicht.
Nicht viel besser bei den angekündigten Gewinneinbehaltung der Badenova in Millionenhöhe zur Investitionsfinanzierung. Schäfer
Hier wich Hellebrand aus:
Interessanter Jargon: "Gesellschafterknetung" im "demokratischen Dialog".
Allerdings sein Wink in der Präsentation von Kuna-2 zu Sonderabschreibung auf dass Gasnetz durch Kundenbelastung war aber schon vorher geteasert:
Wenn diese Binnenfinzierung auf diesem Weg steigen wird, von über 70 dann 100 bis 120 Mio € scheint eher fraglich? Denn, ob die Kundenschafherden da mitspielen angesichts von Ihnen ja zu zahlenden Preisen?
Hierzu fragte auch Gregor Mohlberg:
Hellebrand mag ja noch soviel auf langfristige Kundenbindung setzen :
Es bleibt Hellebrands Geheminis wie angesichts auch der Steigerung des CO-2 Ausstosses nicht nur im Wärme-, sondern auch im Strombereich - und damit auch des Preises - auch nur ansatzweise noch langfristige Kundenbindung möglich bleibt, wenn die Green-City zur neuen Fossil-City wird?
Diese tönernden Füsse der Hellebrand- Invest-Strategie brachten drängende Nachfragen von Mohlberg und insbesondere Felicitas Fehlberg ans Licht:
MM

