Bericht zum 33. Bauhandwerkerinnen*treffen : Baustellen in der echten Welt sind oft mega sexistisch

Baustellen in der echten Welt sind oft mega sexistisch

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Betreten_der_Baustelle_erlaubt
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Dieses Jahr trafen sich Ende Februar zum 33. Mal Zimmerinnen*, Schreinerinnen*, Maurerinnen* und andere Bauhandwerkerinnen* um sich auszutauschen, zu vernetzen, weiterzubilden und gemeinsam zu bauen. Das Bauhandwerkerinnen*treffen fand dieses Jahr in der Kommune Niederkaufungen bei Kassel statt. Ein buntes Programm aus theoretischen und praktischen Workshops lies keine Langeweile aufkommen. Die Themen reichten vom Motorsägen-Workshop, KfZ-Workshop, über das Üben von statischen Berechnungen bis zum Erfahrungsaustausch zu Wanderschaft.

Im Vorfeld des Treffens wurde auf mehreren Solibaustellen gemeinsam in feministischer Atmosphäre gebaut. Es entstanden unter anderem ein Holzunterstand und ein großer Unterstand für eine Landmaschine. Außerdem wurde eine neue Treppe eingebaut, Holzboden abgeschliffen und sich auf weiteren kleineren Baustellen ausgepowert und empowert.

Empowerment, gegenseitige Bestärkung, Austausch und gemeinsames Bauen in positiver, feministischer und lustiger Atmosphäre sind einige der Hauptgründe dafür sich als FLTI* Handwerksgruppe zu treffen. Das Bauhandwerkerinnen*treffen und die Solibaustellen schaffen so auch einen Raum, in dem mit weniger Mackerei und mehr Sensibilität für Sexismus gebaut wird als im Berufsalltag der 'echten Welt'.

RDL hat die Stimmung auf dem Treffen eingefangen, mit drei Bauhandwerkerinnen* gesprochen und nach den Hintergründen des Bauhandwerkerinnen*treffens gefragt.

 

Mehr Infos zum Bauhandwerkerinnen*treffen unter http://www.bauhandwerkerinnen.de/