Blockupy-Bündnistreffen in Frankfurt: Crossing Borders in Solidarity - Building Democracy from Below!

Blockupy-Bündnistreffen in Frankfurt: Crossing Borders in Solidarity - Building Democracy from Below!

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Blockupy 2013
Blockupy-Proteste 2013
Quelle: 
www.attac.de

Die Troika-Politik in der Logik des Kapitalismus hat mit ihren – auch gerade über die EZB aufgezwungenen - „Strukturanpassungs-Programmen“ katastrophale Auswirkungen im Alltag von Millionen Menschen. Sie führt zum Zusammenbruch der Sozialsysteme und Gesundheitsversorgung, zu prekären Arbeitsverhältnissen und innerstädtischer Vertreibung, zur rassistischen Abschottung und Militarisierung der Politik, zur drastischen Verschärfung von Hunger und ökologischen Krisen, zum Ausbau schmutziger Energie. Sie bedeutet Demokratieabbau, zunehmende gesellschaftlichen Spaltung und massive Verstärkung geschlechterbezogener Ungleichheit, sie fördert Nationalchauvinismus und Neofaschismus.

Mit einer Blockade der EZB, Aktionen Zivilen Ungehorsams in der ganzen Stadt und einer großen Demonstration setzte das Blockupy-Bündnis im letzten Jahr ein deutliches Zeichen gegen die Verarmungspolitik der Troika - und der Protest geht weiter!

Mehr als 450 Aktivist*Innen nahmen im November an der internationalen Blockupy-Aktionskonferenz teil um Blockupy 2014 zu planen. Beschlossen wurde neben der Durchführung dezentraler Aktionstage im Mai, die Eröffnung des neuen EZB-Gebäudes in den Mittelpunkt der diesjährigen Blockupy-Proteste zu stellen.

Am gestrigen Sonntag wurde zu einem bundesweiten Aktiven und Bündnistreffen erneut nach Frankfurt eingeladen um Blockupy 2014 konkret machen. Ca. 300 Menschen nahmen teil.

Radio Dreyeckland sprach mit Roland Süß, Pressesprecher des Bündnisses.