Bosnien: Verfassungsrechtlich verankerte Diskriminierung und ein EU-Diplomat als höchste Instanz - Politikwissenschaftlerin Larissa Schober im Vorfeld ihres Vortrags in Freiburg

Bosnien: Verfassungsrechtlich verankerte Diskriminierung und ein EU-Diplomat als höchste Instanz - Politikwissenschaftlerin Larissa Schober im Vorfeld ihres Vortrags in Freiburg

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Darf in Bosnien Gesetze erlassen, gewählte PolitikerInnen entlassen und Behörden schaffen - Hoher Repräsentant Valentin Inzko, österreichischer Diplomat
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Model United Nations in Mostar/Sindre Langmoen (Bild auf Wikimedia Commons)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Hintergründe zu sicheren Herkunftsstaaten" von Aktion Bleiberecht hält die Politikwissenschaftlerin Larissa Schober am heutigen Mittwoch (10.2.2016) einen Vortrag unter dem Titel: Bosnien und Herzegowina 20 Jahre nach Dayton – vom "failed state" zum sicheren Herkunftsland? (um 20 Uhr im KG I Hörsaal 101 der Uni Freiburg).

Im Vorfeld des Vortrags sprach RDL mit ihr. Sie erklärte vor dem Interview, dass sie im Vortrag vor allem die verfassungsrechtliche Lage Bosniens und die in der Verfassung enthaltenen ethnischen Diskriminierungen vorstellen wird. Wir fragten sie zunächst, wie Bosnien und Herzegowina vor 20 Jahren mit dem Friedensabkommen von Dayton entstand und welche Folgen dies für die Struktur des Landes und seine Institutionen hatte.