Für diesen Roman hat die Grönländerin Niviaq Korneliussen den nordischen Literaturpreis erhalten. Ein Einblick in die jetzige junge Grönlandgesellschaft. Allerdings ein bitteres Bild. Denn es erzählt von Suiziden der jungen Generation. Die namenlose Ich-Erzählerin geht nach Dänemark um zu studieren. Dort muss sie Ausgrenzung und Rassimus erfahren. Mit ihrer Geliebten Maniila in der grönländischen Hauptstadt Nuuk hält sie Kontakt, erzählt aber nicht von ihren Erfahrungen. Dann bringt sich Maniilas Cousine um und für die Ich-Erzählerin tut sich ein schrecklicher Ausweg auf. Wie die Autorin über postkoloniale Traumata, Grönlands derzeitige Probleme und die Hoffnungslosigkeit der Jugendlichen erzählt hat Rezensentin Ursel Hellerich begeistert und erschüttert:

