Aufgrund der andauernden Angriffe islamistischer Milizen und der syrischen Armee auf die überwiegend von Kurd*innen bewohnten Stadtviertel von Aleppo, Şêxmeqsûd, Eşrefiyê und Beni Zeyd, rufen verschiedene Gruppen, auf Initiative von „Gemeinsam Kämpfen“ und „Women Defend Rojava“ am Samstag zur Demo in Freiburg auf. „Stoppt den Krieg gegen die Gesellschaft – von Aleppo bis Iran und Rojhilat“. Los gehts am Samstag (10.01.) um 15 Uhr am Platz der alten Synagoge. Im Aufruf heißt es u.a: „Zivilist:innen werden getötet, verletzt, entführt und an der Flucht gehindert oder als menschliches Schutzschild eingesetzt. Ziel dieser Angriffe ist nicht „Sicherheit", sondern die Zerschlagung selbstorganisierter, demokratischer Strukturen und die Besetzung der Viertel. Der Aufruf kann auf dem tacker nachgelesen werden.
Zur aktuellen Lage wurde Radio Dreyeckland auch ein Audio-Statement aus Rojava zugesandt, das wir hier in ungeschnittener Version dokumentieren:
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stärkte mit ihrem Besuch an diesem Freitag in Damaskus, derweil Präsident Ahmed al-Scharaa. Sie versprach Finanzhilfen zum Wiederaufbau in Höhe von 620 Millionen Euro. Hintergrund ist mal wieder die Forderung nach einer „Rückkehr“ von aus Syrien geflohenen Menschen. Um die Chancen hierfür zu verbessern, kooperiert die EU mit Ahmed al-Scharaa und drückt bei den Minderheitenrechtenganz offensichtlich zwei Augen zu. (FK)

