Im folgenden Interview geht es um Rojava.
Andere kolleg*innen von Radio Dreyeckland hatten ja seit den Angriffen des Militärs der syrischen übergangsregierung auf Rojava seit Anfang Januar, aktuell schon berichtet und politische Einschätzungen und Einordnungen gegeben .
Heute haben wir ein Interview mit einer kurdischen Aktivistin, Nalin Delal.
Kurz nochmal zum Hintergrund:
Rojava seit 2016 - offiziell anerkannt als Autonome Föderation Nordsyrien -ist ein seltenes pluralistisches Projekt im sog. Nahen Osten: Eine Gesellschaft, die kommunale Räte, autonome Frauenstrukturen, Minderheitenschutz und ökologische Prinzipien
gesetzlich verankert hat und weitgehend umsetzt. Auch über unterschiedliche sog. Ethnien hinweg.Es geht nicht nur um die kurdische Bevölkerung, sondern um alle dort lebenden Gruppen.
Von Beginn an war Rojava- genau wegen dieser Gesellschaftsordnung und Autonomie - kontinuierlich von Krieg und Militärischen Angriffen betroffen. Vor Allem durch die türkische Regierung.Aber auch durch islamistische Akteure.
jetzt aktuell, seit dem 6. Januar 2026 eskaliert Gewalt und militärische Angriffe.
zwischen der syrischen Übergangsregierung und deren Verbündeten, zunächst
in Aleppo, inzwischen auch im Gebiet der gesamten Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien,also Rojava.Entlang der syrischen Grenze zur Türkei wird im Moment faktisch ein von Islamistendominierter Machtbereich konsolidiert;
Diese Entwicklung bedroht direkt die Selbstverwaltung in Nord und Ostsyrien und damit ein international wichtiges Frauen- und Demokratieprojekt.
s.g.
