Freiburger Kommunalpolitik - Wohnen : Doku der grünen PK vom 4.4.2019: Grund und Boden nur in die "Freiburger Allmende"

Doku der grünen PK vom 4.4.2019: Grund und Boden nur in die "Freiburger Allmende"

Der Name ist schön: "Freiburger Allmende" .
Nach dem Gemeinderatsbeschluss vom 28.11.2018 künftig nur noch Grund und Boden für das Wohnen in Erbbau abzugeben, hat die grüne Gemeinderatsfraktion ihr Konzept vorgestellt, wie eine künftige Körperschaft (GmbH, Stiftung oder Anstalt des öffentlichen Rechtes) getrennt von den aktuellen Bedürfnissen der städtischen Haushaltspolitik ein dauernde Intervention in die galoppierende Bodenpreisentwicklung bringen könnte .

Als Diskussionsbeitrag für den neuen Gemeinderat der Ende Mai 2019 neu gewählt wird, wie Stadtrat Frey sagte.

Diese neue Köperschaft soll den weitflächigen  Wohngrundbesitz der Stadt - z.b. im Stühlinger, Haslach, Weingarten oder Landwasser - zum Gutachterpreis erwerben und dann für Wohnnutzungen zur Verfügung stellen bzw. bewahren.
Dies gilt wie oben beschrieben für altes Grundeigentum aber auch für das neue  im Dietenbach und Kleineschholz.  Angesichts des gegenwärtigen Zinsniveaus sowie bei einer Tilgung von 1 % und ca. 0,5-1% Verwaltungskosten käme für die Erbbauberechtigten Grundstücksnutzerinnen ein Erbbauzins von ca. 3 % heraus: Dies könnte langfristig die Spekulation in Grund und Boden im Freiburger Stadtgebiet im Verbund mit einer Vorkaufssatzung von Grund und Boden eine dämpfende Wirkung auf die galoppierende Bodenspekulation ausüben.
Weiterer Vorteil wäre, dass im Stadhaushalt die notwendigen Sanierungs- und Neubaumassnahmen an öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Radwegen/Strassen oder des ÖPNV fortgeführt werden könnten.

(kmm)

Dokumentation des  Briefs an die Fraktionen PDF iconBrief Freiburger Allmende.pdf