In Freiburg St. Georgen gibt es seit dem Jahreswechsel eine neue Kita. Das Besondere: In ihr werden Einflüsse aus drei Weltreligionen vereint, Judentum. Islam und Christentum. Vergangene Woche wurde diese Kita offiziell nach Inge Auerbacher benannt. Die Namensgeberin kommt aus Kippenheim, wurde ins Ghetto Theresienstadt deportiert, überlebte die Schoa und emigrierte mit ihrer Familie in die USA, wo sie bis heute lebt. Die mittlerweile 91-jährige Inge Auerbacher ist außerdem Chemikerin und Buchautorin. Die Namensgebung wurde öffentlich zelebriert. Radio Dreyeckland war vor Ort und berichtet in dem Beitrag über das Ereignis, an dem die Zeitzeugin eigentlich auch teilgenommen hätte.

