Erinnern um zu vergessen? - eine Hinterfragung der Erinnerungskultur

Erinnern um zu vergessen? - eine Hinterfragung der Erinnerungskultur

Planschbecken.JPG

Brunnen, der den Umriss der 1938 zerstörten Synagoge wiedergibt, Freiburg, Juni 2018
Quelle: 
Foto: RDL

Angeregt von den Diskussionen über den Umgang der Stadt Freiburg mit dem Platz der Alten Synagoge hat sich Larissa Schober vom Informationszentrum Dritte Welt (iz3w) mit der Erinnerungskultur beschäftigt. Für wen sind eigentlich Erinnerungsstätten da? Exemplarisch ist das Problem am Freiburger Fall, wo offenbar das ganz andere Verhältnis der Nachfahren der jüdischen Gemeinde von Freiburg zu der alten Synagoge und die Bedürfnisse der deutschen Mehrheitsgesellschaft unvermittelt aufeinander gestoßen sind. Davon ausgehend hat sich Larissa mit weiteren Fällen auch außerhalb Deutschlands beschäftigt.