Fridays for Future: Etwa 30.000 Menschen beteiligen sich am Klimastreik in Freiburg

Etwa 30.000 Menschen beteiligen sich am Klimastreik in Freiburg

K1600_IMG_2442.JPG

Die Straßenbahn kommt bei so vielen Demonstrierenden nicht mehr durch
Quelle: 
RDL

Der heutige Klimastreik dürfte eine der größte Demonstrationen der Freiburger Nachkriegsgeschichte gewesen sein. Der Platz der Alten Synagoge war nicht groß genug für all die Demonstrierenden. Dort hat die Demonstration gestartet. Am morgen waren Fahrradcorsos aus allen Ecken von Freiburg waren in Richtung Innenstadt gestartet. RDL-Redakteurin Franzi hatte im Morgenradio live aus dem Rieselfelder Fahrradcorso berichtet 1:22.

Aufgerufen hatten dieses Mal nicht nur Friday for Future, sondern zahlreiche andere Organisationen, wie der BUND oder die Studierendenvertretung. Auch einige Läden, Cafés und Praxen hatten während dem Klimastreik geschlossen. Vor ein paar Jahren habe niemand gedacht, dass "es irgendwann wieder Thema wird über einen Generalstreik in Deutschland zu reden", sagt der Historiker Uwe Fuhrmann gegenüber Radio Corax. Bei den Gewerkschaften sei das allerdings "noch nicht das große Thema", fügt er hinzu. Der DGB Baden-Württemberg unterstützt zwar die Proteste, Arbeitnehmer*innen sollen aber außerhalb der Arbeitszeit demonstrieren.

Gleichzeitig ruft das Netzwerk solidarisches Gesundheitswesen zu einem Gesundheitsblock in der Demonstration auf: "Die Klimakrise ist eng mit der Gesundheitskrise verbunden", sagt Paul vom Netwerk solidarisches Gesundheitswesen. Der Demonstrierenden im Gesundheitsblock sind an ihren weißen Kitteln und Mundschutz zu erkennen.

So divers wie die Gruppen und Organisationen, die aufgerufen haben, war auch der Protest: Nicht nur Grundschulkinder und Abiturient*innen nahmen teil, sondern auch Eltern, Studierende und Senior*innen beteiligten sich daran. Radio Dreyeckland hat einige Stimmen von der Demonstration eingesammelt 2:235:13.