"Eine Reihe an Falschbehauptungen": Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus zu Ausschlussforderungen gegen Maccabi-Fans

Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus zu Ausschlussforderungen gegen Maccabi-Fans

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Ein weißes Schild, auf dem steht: "gegen jeden Antisemitismus auch bei Linken". Ein kleiner, runder Aufkleber, auf dem AfD durchgestrichen ist, ist auch zu sehen.
Symbolbild: Gegen jeden Antisemitismus - auch bei Linken
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
JR Photography / RDL

Im Vorfeld zum Fußballspiel zwischen SC Freiburg und Maccabi Tel Aviv wurde viel darüber diskutiert. Ein sich palästinasolidarisch positionierendes Bündnis forderte sogar den Ausschluss aller Fans des israelischen Fußballclubs und rief außerdem zu einer Demonstration gegen Maccabi Tel Aviv auf. Zum Zeitpunkt des Interviews zu diesem Radio-Beitrag war es bereits klar, dass das Fußballspiel ohne den Ausschluss von Maccabi-Fans stattfinden wird. Allerdings boykottierte der Großteil der organisierten Fanszene Freiburgs das Spiel am nächsten Tag. In einer Erklärung begründeten mehrere Ultragruppierungen dies mit den verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Sie sprachen sich außerdem gegen eine "politische Instrumentalisierung" ihrer Entscheidung aus.

Gegen die Petition des Bündnisses "Solidarität mit Palästina Freiburg", wandte sich das "Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus", mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit. Im Anschluss an den Vortrag von Alex Feuerherdt zu Antisemitismus im Fußball bekam RDL die Gelegenheit, um mit Torsten vom Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus über den Sachverhalt zu sprechen. Im Gespräch äußert Torsten die Perspektiven des Bündnisses gegen Antisemitismus auf einige Aussagen aus der Petition und die im Interview mit einer Sprecherin des "Solidarität mit Palästina"-Bündnisses getätigt wurden, die er als eine "Reihe an Falschbehauptungen" bezeichnet. Am Anfang des Interviews begründet Torsten die Motivation des Bündnisses gegen Antisemitismus zum Verfassen ihres offenen Briefs.