Zwischen polizeilich gesperrten Badeorten, Grenzkontrollen und Rückreiseverkehr: G7-Gipfel und Gegengipfel diese Woche im Baskenland

G7-Gipfel und Gegengipfel diese Woche im Baskenland

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Hotel du Palais in Biarritz, Hauptort des G7-Treffens
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Wikimedia Commons/Pinpin, France-Biarritz-Hotel du Palais-2005-08-05, CC BY-SA 3.0
Am Wochenende versammeln sich die Staats- und Regierungschefs von 7 grossen Industriestaaten zu einem G7-Gipfel im südwestfranzösischen Seebad Biarritz. Frankreich hat gerade den G7-Vorsitz inne.

Dass der G7-Gipfel nichts Bahnbrechendes bringen kann und schon gar keine progressiven Lösungen, dafür reicht ein Blick auf die Gästeliste und ihre Streitigkeiten der letzten Monaten um Handel, Migration und andere Fragen: Donald Trump, Shinzo Abe, Angela Merkel, Boris Johnson, Emmanuel Macron, Giuseppe Conte und Justin Trudeau.

Wie üblich jedoch wollen zahlreiche linke Organisationen vor Ort gegen den Gipfel protestieren und Alternativen aufzeigen. Mitte dieser Woche, im Vorfeld des G7-Gipfels also, startet ein Gegengipfel auf beiden Seiten der spanisch-französischen Grenze in Irun und Hendaye.

Am Montag im Punkt12 berichtete darüber Ralf Streck, RDL-Korrespondent im Baskenland. Er hat sich in den letzten Wochen mit der Stimmung vor Ort und dem geplanten Gegengipfel befasst. Zunächst fragte ihn Matthieu, wie die Stimmung vor Ort in der Bevölkerung, unter Lokalpolitikern und bei Gewerbetreibenden ist, wo Präsident Macron ausgerechnet der Stadt Biarritz diesen Gipfel samt berühmte Gäste schenkt.