11. Jahrestag: Gedenkveranstaltung an den Genozid an den Jesid*innen

Gedenkveranstaltung an den Genozid an den Jesid*innen

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Blick von der mittigen Loge in den Saal des Bürgerhauses Zähringen. Alle Plätze sind besetzt und auf der Bühne steht aktuell der Vorsitzende des Landesverbands der Eziden in Baden-Württemberg. Rechts auf der Bühne ein Musiker mit einem Saiteninstrument.
Gedenken im Bürgerhaus Zähringen in Freiburg zum Genozid an den Jesid*innen
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JR Photography / RDL

Im Bürgerhaus Zähringen fand am 3. August 2025 das zentrale Gedenken an den Völkermord an den Jesid*innen statt. Im vollbesetzten Saal gedachte das Publikum und hörte den Reden von Vertreter*innen der jesidischen Community, weiterer Glaubensgemeinschaften und aus der Stadtgesellschaft.

Begrüßung durch die zwei Moderatorinnen und Minuten des stillen Gedenkens: 5:33

Religiöses Gedenken und Predigt von Basil Babiri, Geistlicher der Ezidischen Gemeinde: 18:43

Moderation Gedenken und Ablauf: 3:47

Elias Darwisch sprach für den Ezidischen Kulturverein e.V. Freiburg: 6:14

Der Erste Bürgermeister Freiburgs, Ulrich von Kirchbach, machte in seiner Ansprache deutlich, dass sich Freiburg gegen Abschiebungen von Jesid*innen in den Irak stellen würde: 5:32

Prof. em. Dr. Dr. Bernhard Uhde: 11:20

Musik: 3:17

Ahmed Kurt für den Landesverband der Eziden in Baden-Württemberg: 4:54

Nikita Nikischin für die Israelitische Gemeinde: 3:27

Anna Sulimann (Jesidin und vom Arbeitskreis Behinderte in der Christuskirche, ABC): 4:22

Maria Stehle (ebenfalls ABC): 1:24

Eine spontane Rede einer Jesidin, die eigenen Angaben vom IS gefangen gehalten wurde, wurde mit großem Applaus bedacht. Darin gibt sie den kurdischen Kämpfer*innen der Peschmerga eine Mitschuld an dem Völkermord und konstatiert, die Peschmerga haben sich mit dem IS abgesprochen: 5:30

Unter musikalischer Begleitung wurden Anschließend Bilder von Opfern des Genozids gezeigt: 11:13

Abschluss der Gedenkveranstaltung durch die Moderation: 2:40