Im Bürgerhaus Zähringen fand am 3. August 2025 das zentrale Gedenken an den Völkermord an den Jesid*innen statt. Im vollbesetzten Saal gedachte das Publikum und hörte den Reden von Vertreter*innen der jesidischen Community, weiterer Glaubensgemeinschaften und aus der Stadtgesellschaft.
Begrüßung durch die zwei Moderatorinnen und Minuten des stillen Gedenkens:
Religiöses Gedenken und Predigt von Basil Babiri, Geistlicher der Ezidischen Gemeinde:
Moderation Gedenken und Ablauf:
Elias Darwisch sprach für den Ezidischen Kulturverein e.V. Freiburg:
Der Erste Bürgermeister Freiburgs, Ulrich von Kirchbach, machte in seiner Ansprache deutlich, dass sich Freiburg gegen Abschiebungen von Jesid*innen in den Irak stellen würde:
Prof. em. Dr. Dr. Bernhard Uhde:
Musik:
Ahmed Kurt für den Landesverband der Eziden in Baden-Württemberg:
Nikita Nikischin für die Israelitische Gemeinde:
Anna Sulimann (Jesidin und vom Arbeitskreis Behinderte in der Christuskirche, ABC):
Maria Stehle (ebenfalls ABC):
Eine spontane Rede einer Jesidin, die eigenen Angaben vom IS gefangen gehalten wurde, wurde mit großem Applaus bedacht. Darin gibt sie den kurdischen Kämpfer*innen der Peschmerga eine Mitschuld an dem Völkermord und konstatiert, die Peschmerga haben sich mit dem IS abgesprochen:
Unter musikalischer Begleitung wurden Anschließend Bilder von Opfern des Genozids gezeigt:
Abschluss der Gedenkveranstaltung durch die Moderation: