Gertrud Luckner und ihre Hilfe für Verfolgte

Gertrud Luckner und ihre Hilfe für Verfolgte

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Heute Abend (01.07.2010) um 19 Uhr in der Katholische Akademie, Wintererstr. 1 Vortrag von Dr. Hans-Josef Wollasch für alle die Gertrud Luckner kennen und kennen lernen wollen.
Aufgrund ihrer regen Kontakte mit pazifistischen Freunden im benachbarten Ausland geriet die Diplomvolkswirtin Gertrud Luckner in ihrer Wahlheimat Freiburg bereits 1933 bei der Gestapo unter Spionageverdacht. Dass sie ihre grenzenlose Hilfe für verfolgte jüdische Menschen bis in den Herbst 1942 hinein fast unbemerkt tun konnte, war nach ihrer eigenen Überzeugung nur im katholisch/demokratischen Freiburg, im Dreiländereck, möglich gewesen. Es war folgerichtig, dass Gertrud Luckner nach KZ-Haft und Kriegsende auch von Freiburg aus ihr Herzensanliegen der Versöhnung und Verständigung zwischen Christen und Juden vorantrieb. Ihr Eintreten für »die mutige Liebe« vor und nach 1945 brachte der äußerlich unscheinbaren Frau mit ihrer menschlichen Größe weltweit Anerkennung und reiche Ehrungen ein.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Freiburg, Katholische Akademie, Wintererstr. 1
Datum: 01.07.10