Europe in my Backyard #16: Integrationsprogramme in Arbeit und soziale Gerechtigkeitsverfahren als alternative Konzepte

Integrationsprogramme in Arbeit und soziale Gerechtigkeitsverfahren als alternative Konzepte

Europe in my Backyard Logo

Logo des Projektes "Europe in my Backyard", steht in weißer Blockschrift mittig unten. Darunter in Kleinbuchstaben "Radioreportagen über die EU-Kohäsionspolitik". Eingerahmt durch blaue Kopfhörer. Oben bunte Striche, die eine Frequenz darstellen.
Europe in my Backyard
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Europe in my Backyard

INSA, INSA+ und INSA+2 bedeutet "Integration Straffälliger in Arbeit" und stellen Programme dar, die durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Ziel des Projektes INSA+2 sei es, "durch frühzeitiges und systematisches Übergangsmanagement die schnelle Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern und damit zu verhindern, dass Menschen (erneut) kriminell werden." Das durch die Werkstatt PARITAET BW geleitete Programm hat in Baden-Württemberg vier durchführende Stellen. In dieser Folge von Europe in my backyard stellen wir das INSA+2-Programm vor und blicken dabei auf den Standort Offenburg/Lahr. Wir sprechen mit Marcel Wenk von "Soziale Rechtspflege Ortenau e.V.", der das Projekt in diesem Standort betreut.

Eine gänzliche Veränderung des bestehenden Straf- und Rechtssystem fordert Rehzi Malzahn, Autorin des Buches "Restorative Justice - Eine radikale Vision". Mit ihr sprachen wir über alternative Konzepte, also soziale Gerechtigkeitsverfahren. Deren Anliegen seien gar nicht so weit entfernt der Ziele sozialer Förderungsinstrumente von EU-Kohäsionspolitik investiere der ESF bspw. vor Ort Maßnahmen, "um Menschen bei der Bewältigung wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen zu unterstützen."