Unter-Tage-Arbeit im Wirtschaftswunderland: Irrlicht und Feuer - Max von der Grün

Irrlicht und Feuer - Max von der Grün

Jürgen Fohrmann arbeitet als Hauer unter Tage. Im Zuge der ersten Zechenkrise verliert er seine Arbeit. Er wechselt in die Elektroindustrie Zuerst ist der ehemalige Grubenarbeiter froh, dem dreckigen Kohlenstaub entronnen zu sein. Doch schnell merkt er, dass das Tragen eines weißen Kittels nur scheinbar besser ist als die beschwerliche Arbeit auf der Zeche. Denn auch hier fühlt er sich von Arbeitgebern und Betriebsräten verraten und oft genug auch für dumm verkauft.

Max von der Grün hat selbst 13 Jahre lang unter Tage gearbeitet. Für "Irrlicht und Feuer" wurde er von Arbeitgebern wie von Gewerkschaften scharf kritisiert und verlor seinen Job in der Zeche. Ute Aschendorf hat den Roman begeistert gelesen