Flanieren, das bewusst langsame umherschweifen in Städten und sinnieren über urbane Phänomene, war lange eine Männerdomäne. Im 19. Jahrhundert war es für Frauen nicht üblich alleine auf der Straße unterwegs zu sein, schon gar nicht ziellos. So prägte die Perspektive des männlichen Flaneurs den literarischen Blick auf städtische Moderne. Im 21. Jahrhundert sollte das überholt sein, sollte frau annehmen. Umso überraschender, was unsere drei Bücher dazu sagen. Das erkunden wir im Gespräch.

