Müllheim: Solidaritätsbekundungen FÜR - statt NPD GEGEN Flüchtlinge

Müllheim: Solidaritätsbekundungen FÜR - statt NPD GEGEN Flüchtlinge

Im südbadischen Müllheim wurde ein ehemaliges Hotel umgebaut um dort AsylbewerberInnen unterzubringen. Zu diesem Anlass möchte die Stadt einen HelferInnenkreis initiieren und lud deshalb alle Interessierten für Dienstag den 16. September ins Müllheimer Rathaus ein. Dagegen wandte sich die rechte NPD und veröffentlichete auf ihrer Facebook Seite:"Im Ländle gibt es schon mehr als genug Asylantenheime und Asylschnorrer. ... Auch wir werden von dieser Einladung Gebrauch machen und am 16.September ... im Sitzungssaal des Müllheimer Rathauses den Protest gegen die Überfremdung deutlich aussprechen."

Unter dem Motto: Solidarisches Dreyeckland gegen rechts hatte deshalb u.a. der Friedensrat Müllheim zur Teilnehme an der Bürgerversammlung aufgerufen.

Die NPD kam nicht, dafür u.a. einige AktivistInnen der Antifaschistischen Initiative Freiburg mit einem Kein Mensch ist Illegal Transparent und vor allem über 100 Bürgerinnen und Bürger die sich offenbar für den HelferInnenkreis interessieren.

Über die Bürgerversammlung und den Umgang mit Flüchtlingen in Müllheim sprachen wir mit Uli Rodewald vom Friedensrat Markgräflerland.

Zuerst fragten wir:

Die NPD kam nicht. War es also eine Veranstaltung die ganz im Sinne einer Wilkommenskultur ablief oder gab es doch auch Ängste, die geäußert worden im Zusammenhang mit der 2015 beginnen Aufnahme für Flüchtlingen?