Ver.Di will 2020 die Geschäftsordnung der Mindestlohnkommission verändern: "Mit der jetzigen Zusammensetzung ist ein großer Schritt nicht möglich"

"Mit der jetzigen Zusammensetzung ist ein großer Schritt nicht möglich"

12 Euro Mindestlohn, soviel bräuchte mensch, laut der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.Di, mindestens um im Alter einigermaßen über die Runden zu kommen. Bis zum 20. Juni diesen Jahres hat die Gewerkschaft noch Zeit ihren Vorschlag in der Mindestlohnkommision durchzubringen. Einziges Problem, laut Ver.Di, sie sitzen nicht alleine in der Kommission, sondern müssen sich mit der Kapitalseite einig werde, die bisher noch jeden Vorschlag blockieren können.

Radio Dreyeckland hat sich mit Andreas Henke, Pressesprecher des Landesverbands Baden-Württemberg über eine Verschiebung der Machtverhältnisse in der Kommission gesprochen.