Nachricht (en) bei Focus Europa 21-10-11

Nachricht (en) bei Focus Europa 21-10-11

Eine kleine Nachricht war dann auch noch dabei:

Sondersteuer für die Reichen in Frankreich.

Frankreichs Reiche müssen tiefer in die Tasche greifen. Die französische Regierung hat am Mittwochabend eine Sondersteuer für höhere Einkommen beschlossen. Ab sofort zahlen Bürger mit einem jährlichen Verdienst zwischen 250 000 und 500 000 Euro drei Prozent und Bürger mit einem jährlichen Verdienst von über 500 000 Euro vier Prozent mehr Steuern. Nicolas Sarkozys Kabinett hat die zusätzliche Steuer im Rahmen des Sparplans gegen die Finanzkrise beschlossen. Die Steuer gilt solange, bis der öffentliche Haushalt wieder ausgeglichen ist. Der französische Staat erwartet dadurch 410 Millionen Euro einzunehmen. Betroffen sind rund 25'000 Haushalte. (sda)

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dafür reichte es nicht mehr

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231 Billionen Dollar: Gesellschaft wird immer älter und reicher

Die Menschheit ist heute so reich wie nie zuvor. Jeder erwachsene Mensch auf der Welt, jeder erwachsene Mensch verfügte Mitte 2011 über ein durchschnittliches Vermögen von 51000 Dollar. Insgesamt belaufen sich die Weltvermögen von Privathaushalten auf 231 Billionen Dollar oder 168 Billionen Euro. Das Weltvermögen stieg um 14 Prozent gegenüber dem Beginn des Jahres 2010 , wie der «Global Wealth Report 2011» zeigt, den die Credit Suisse am Mittwoch veröffentlichte. Die Vermögensbestände der Welt haben damit die Vorkrisenniveaus aus dem Jahr 2007 wieder übertroffen. Die große Finanzkrise hat damit kaum Auswirkung auf die Vermögensakkumulation der vergangenen zehn Jahre gehabt. Und Studienautoren gehen davon aus, dass die weltweiten Vermögen bis in fünf Jahren um weitere 50 Prozent auf 345 Billionen Dollar oder 250 Billionen Euro steigen werden. Der wichtigste Grund für den steigenden Weltreichtum in entwickelten Wirtschaften war die Zunahme der verfügbaren Haushaltseinkommen. Wegen der historisch tiefen Zinsen und der volatilen Aktienmärkte konnte der Vermögenszuwachs kaum von Zinseinnahmen oder Kapitalmarktgewinnen gespeist werden. Das heißt, sparen konnte eigentlich nur, wer mehr verdiente. Kurz gesagt: wer s hatte hat heute mehr und morgen noch mehr.

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Belgien verhaftet einen Polizisten weil er eine der "Empörten" attackiert

Gefesselt auf dem Boden sitzend bekommt eine griechische Aktivistin eine Ohrfeige und einen Fußtritt Die Klagen über die Brutalität der Polizei von Seiten der empörten letzte Woche hat diese Woche einen kleinen Sieg errungen. Polizeiliche Quellen, die von público.es konsultiert wurden bestätigen die "suspendierung" des Polizeibeamten, der letzten Mittwoch eine Aktivistin trat und schlug, Bei der Aktivistin handelt es sich um eine unter dem Namen Niki bekannte Frau. Bekannt wurde der Übergriff gegen Niki durch ein Aktivisten-Video. Der belgische für die Festnahme verantwortliche Beamte sagte:"das video ist explizit genug" und "die polizei von brüssel macht so etwas nicht und toleriert diese art der aggressionen nicht",

Dem Beamten wurde die Bewegungsfreiheit aberkannt. Er wird in einem Kommissariat "festgehalten" während die Ermittlungen gegen ihn laufen. Allerdings ist der Aggressor nicht in einer Zelle eingesperrt. Der Beamte wird der belgischen Justiz überstellt und muss vor dem Richter über die Ohrfeige und den Tritt aussagen. Die Empörten nehmen das Verhalten des Beamten als Beweis der konstanten grundlosen Agressionen gegen die Empörten.

Das Video mit dem Fußtritt gegen die Aktivistin: Video anschauen hier