Sicherheit für wen?! : Podium: Defundment der Polizei

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Podium: Defundment der Polizei

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Sicherheit für wen?! - Institutionalisierte Diskriminierung in der Polizeiarbeit und alternative Ansätze
Sicherheit für wen?! - Institutionalisierte Diskriminierung in der Polizeiarbeit und alternative Ansätze
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Radio Dreyeckland

Durch Skandale wie rechte Chat-Protokolle, dem Versagen der Polizei beim rassistischen Anschlag in Hanau oder dem Mord an George Floyd waren letztes Jahr auch in deutschen Medien Polizei-kritische Stimmen lauter als sonst zu hören. Doch die Skandale sind scheinbar wieder abgeflaut, Aufstände gegen die Polizei wie diejenigen in Stuttgart führten zu Forderungen nach mehr "Rechtsstaat" und ein Möglicher Abbau der Polizei wurde während der Bundestagswahl natürlich nicht aufgebracht – denn wer gegen die Polizei Skepsis äußert wird vom Tatort-treuen deutschen Publikum nicht gewählt.
Doch wir wollten als "Sicherheit für wen?""-Redaktion weiter an die viel diskutierten Ansätze und Forderungen aus der Black Lives Matter Bewegung anknüpfen und die Möglichkeiten und Grenzen von #DefundThePolice besprechen. Ein "Defundment der Polizei", das kann vieles heißen, aber oft sind damit die Kernforderungen nach einer Umverteilung der polizeilichen Gelder in soziale Strukturen, Entkriminalisierung von Straftaten wie das nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Fahrschein und die Entwaffnung von Beamt*innen verknüpft.
Unsere Leitfrage: Wie sähe die Arbeit von Sozialarbeiter*innen und politisch engagierten Gruppen hier in Deutschland, sogar noch spezifischer hier in Freiburg aus, wenn die Polizei nur noch den Verkehr regelt...?
Mit uns haben der Arbeitskreis Soziale Arbeit Freiburg, das A-Team (Awareness) Freiburg und Maximilian Pichl über bestehende Ansätze und utopische Visionen gesprochen.

  Quellen und weiterführende Links - Stimmen von BIPOC*
Da die Ansätze des Defundments aus dem Abolitionismus und von Black Lives Matter kommen, aus unserem Podium aber nur weiße Stimmen als Gäste zu hören waren, verlinken wir an dieser Stelle Quellen und Interviews von BIack, Indigenous und People of Colour.        
      --- Kritik, Fragen und Anregungen wie immer gerne an: polizeirecherche@rdl.de
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