Ausstellung 'Gutes Sterben - Falscher Tod': Selbstporträt eines Ertrunkenen

Selbstporträt eines Ertrunkenen

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Via Lewandowsky, Bona fide (Ertrinken), 1999, Foto: Uwe Völkner © D a s a Arbeitswelt Ausstellung
Quelle: 
http://www.freiburg.de/pb/,Lde/1085834.html#
Ein Apparat, der den Suizid durch Ertrinken erleichtern soll. Ein Schnitt in die Hand korrigiert die Lebenslinie. Ein Künstler inszeniert sein eigenes Begräbnis. Das überlebensgroße Bild einer Leiche in einem morbidem schwarzen Kleid. Menschen – und Haustieren – die sich nach ihrem Tod einfrieren lassen, bekommen ein Zertifikat für das 'Leben nach dem Tod'....

Die Ausstellung 'Gutes Sterben - Falscher Tod' im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, eröffnete vergangenen Freitag und läuft noch bis zum 24. September 2017. Gezeigt wird Kunst über Tod, Sterben und Selbsttötung aus dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert. Das mutet manchmal makaber an – deshalb ist die Ausstellung zu Recht ab 16 Jahren; Jüngere müssen in Begleitung Erwachsener kommen. Die ausgestellten Stücke sind mal abstoßend, mal absurd und komisch, mal schockierend, mal rührend. Zahlreiche Veranstaltungen mit Kooperationspartner wie Koki und aka filmclub runden das Programm ab.

Sicher ist am Ende das Eine: Ich werde sterben.

Wir hören den Epilog der KuratorInnen Leonhard Emmerling und Catherine Garet unterlegt mit Musik von Bach, Throbbing Gristle und David Bowie.