No Comment: Stadt inszeniert Schmierenkomödie um den südlichen Zugang zum neuen Stadtteil Dietenbach

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Stadt inszeniert Schmierenkomödie um den südlichen Zugang zum neuen Stadtteil Dietenbach

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Ausschnitt der Planung des Südlichen Eingang Dietenbach neu mit mehr Kahlschlag und größeren Rückstau
Kartenausschnitt des Ampezuganges mit mehr Abholzung und stärkerem Stau
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Stadt Freiburg G26/

Eigentlich war die südliche [Auto-]Erschliessung sowohl des neuen Stadtteil und dessen [Auto-]Verbindung in das Rieselfeld durch einen Kreisverkehr geplant.
In der Finanzübersicht der Stadtteilerschliessung durch einen Kreisverkehr mit 34,5 Mio € Plan- und Baukosten. Diese Summe liegt an der Tieferlegung der Tel-Aviv-Jaffo Allee – vergleichbar wie bei der viel weiter nördlich gelegenen Unterführung bei der Padua-Sundgau-Allee Kreuzung. Nur intellegenter gedacht. Er unterfährt dem oberirdischen Zugangskreisverkehr sowohl zu Dietenbach wie Rieselfeld. Letzterer Ampel Eingang südlich des Mundenhofstegs soll wegfallen.

Martin Horn und seinem künftigem EBM Haag [also DoppelH] laufen allerdings die Kosten der Stadtteilerschliessung Dietenbach davon. Das nur für die Sparkasse lukrative Übernahme-Geschäft der EMD lässt grüssen.
Er will also 15 bis 20 Mio. einsparen.
Dies soll eine neue zusätzliche Ampelanlage statt des oberirdischen Kreisverkehr besorgen. Selbstverständlich ohne jeden im Ansatz valide substantiierter Kostenschätzung.
Diese Kostenminimierung hatte er schon beim Biergarten und dem den SVO mit erweitertem zusätzlichen Sportfeld und der Verlagerung der Jugend in Aussicht gestellten Skaterbahn an die Tel Aviv Jaffo Allee behauptet.
Dieser Bebauungsplan ist übrigens abweichend und entgegen dem jetzt nachträglich zu ändernden Rahmenplan bereits in die Offenlage gegangen!

Der Rückgriff auf diesen also nachträglich zu ändernden Rahmenplan wird mit einem durch und durch subjektivistischen, ja erneut willkürlich abgefassten Punktesystem ohne jegliche ansatzweise fundierte Tatsachenbasis „begründet“. Solch eine Vorgehen war immerhin schon bei der zusätzlichen Trassenführung des Stadtbahnanschluss durch den Dietenbach[Langmatten]wald und dessen Kill Switch als Wald von den Rätinnen gefressen worden.


Das nun beigefügte Punktesystem ist aber noch einmal weiter in das lächerlich Skurrile gezogen:
Das erkennbar zur fachlichen Selbstaufgabe neigende Garten- und Tiefbauamt behauptet u.a. allen entgegenstehenden Tatsachen zum Trotz, dass die zusätzliche Ampel statt Kreisverkehr den Rückstau zur B31 a verhindern würde. Diese Ampel wäre allerdings 100 m näher zur B31a gelegen!
Wer je im Berufsverkehr den Rückstau der deutlich entfernteren Rieselfeld Eingangsampel beobachtet hat, weiss sicher: hier wird bar jeder Fachkenntnis behauptet. Das Gegenteil ist also richtig.
Stattdessen raunt und schwurbelt es von der ungelösten Problematik der Kreuzungssituation an der Opfingerstr. - der 3. Ampel also auf der 70 kmh Auto-Rennstrecke! Die dortige verkehrlich problematische Situation hat nun aber gar nix mit einem der beiden südlichen Stadtteilzugänge zu tun.! Vielmehr würde der Wegfall der Ampel zum südlichen Stadtteileingang Rieselfeld den Stauraum für von der B31a kommende Fahrzeuge mit Unterquerung des Kreisels als südlicher Dietenbach Zugang gar erweitern!
Auch der behauptete größere Waldeingriff ist schlich falsch: die beigefügten Pläne Anlage 1 und 2, die die Abweichung des offengelegten Bebauungsplan in Anlage 2 bereits beinhalten: beweisen sogar das Gegenteil!
SVO Sportfeld und die hierhin verlegte Skaterbahn, um Platz westlich vom Vereingebäude SVO für den Biergarten zu schaffen, bedeuten einen viel größeren Eingriff in den Waldtorso als der ursprüngliche Rahmenplan. Gleichwohl wird eine „Neubeplanung des westlichen Dietenbach“Parks“ in Richtung Schule als Minuspunkt für den noch gültigen Rahmenplan angeführt.

Eigentlich bleibt ernsthaft nur die Tieferlegung in den Grundwasserleiter. Diese ist aber seit Anbeginn vom von der Stadt angerufenen  VGH Mannheim als in der Abwägung für wohl vertretbar erachteten worden. Der Abschluß des Käserbach ist schon aus Hochwasserschutzgründen östlich der Tel-Avi-Jaffo-Allee zwingend geplant!
Allen Ernstes wird on top der eigenen Fachabteilung zum sicheren Radverkehr auch noch die Fachkomptenz abgesprochen: sie könne nicht „nach Stand der Technik „ die Radwege planen und bauen!
Dieser Schmuh-Kotau vor politischem Druck der Stadtspitze ist allerdings nur als Fasnet Tollhaus zu begreifen, den die Doppel Hs da verlangen! Wie anschmiegsam sich die Rät:innen diesmal geben?
(kmm)
Die Vorlage:PDF icon Vorgangsmappe-22.pdf