No Comment zum 3. HFA 23.2.2006: Verschweigen , Täuschen aber Brosamen für das Selbstlob der Räte

Kommentare & Glossen bei Radio Dreyeckland (alle zeigen)

Verschweigen , Täuschen aber Brosamen für das Selbstlob der Räte

Einige Inhalte sind aufgrund von GEMA-Beschränkungen leider nicht mehr verfügbar.

alternative_Kriterien-Bewertungen_machen_es_passend.pdf_.png

Subjektivistischer Kriterien wie Bewertungskatalog a la Bauverwaltung
Produktion alternativer Fakten für eine Psudo - Abwägung
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Stadt Freiburg G-26/011

Der Zustand der kommunalen demokratischen Selbstverwaltung in Freiburg nach 5 Jahren Martin Horn wurde auch in der 3. Sitzung des Haupt- und Finanzauschuß am Montag, 23.Februar über deutlich.

Verschweigen
Die anstehende Aufnahme des Schwarzwald-Baar-Kreises in die Gesellschaft für Abfallbeseitigung Breisgau – kurz: GAB – mit 12,8, % Anteil , die überwiegend gespeist wird mit 7,7 % aus Freiburger Anteilen -5 % Stadt Freiburg , 2,7 ASF Gmbh - erregt zwar vordergründig Verwirrung. Hier bei der grünen Sprecherin im Rat, der Ex- Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer 0:40
Souverän ausgeräumt vom Rechtsamtchef Klimpel:0:26
Dumm nur, dass der Pferdefuss im Detail des neuen Gesellschaftsvertrages der GAB selbst steckt.
Der Schwarzwald-Baar-Kreis erhält mit seinen dann über 10 % nämlich zugleich ein Vetorecht nach geändertem Gesellschaftervertrag. Während die gesellschaftsrechtliche Sperrminorität der Stadt Freiburg von 25,1% aufgegeben wird.
Dies ausgerechnet wo die Umweltbürgermeisterin die Beantwortung von Fragen aus dem Umweltausschuß wie folgt beantwortete:0:41
Herrliche Zeiten also für die künftige Bewirtschaftung der Müllverbrennung durch die bewirtschaftende TREA ab 2030.
Mehr Müll ,
mehr Abwärme
erstmalig auch: viel mehr Abfall-LKW-Transporte.
Weil diese eben kostengünstiger sind als Bahnanlieferung und das eingeräumte Vetorecht des Schwarzwald-Baar-Kreises dies auch durchsetzen kann. TOLL !
Was die Wahrer der Interessen der Freiburger und aller angrenzenden Bewohnenden in den Landkreisen, da anrühren.

Täuschen [neudeutsch: alternative Fakten]

Notorisch ist das schon beim neuen Stadtteil Dietenbach.
Niemand schaut mehr genau hin, wie die teure Sosse angerührt wird.
Allenfalls verkehrliche Bauchschmerzen kommen bei ESFA auf. Stadtrat Mohlberg:0:26

Statt des bisher geplanten oberirdischen Kreisverkehrs auf der Tel-Aviv-Jaffo , die den Durchgangsverkehr unterqueren lässt - wie bei der Padua-Alle - soll jetzt ebenerdig eine Ampelanlage alles bringen. Auch ohne jede Kostenabschätzung wird eine Verbilligung in Aussicht gestellt und sonst mit schlicht falschen Tatsachenbehauptungen von der Stadtspitze Ratszustimmung erheischt:

*Weniger Wald soll dadurch flöten gehen, eine an den Anlagen von G-26/ 011 gemessen auch visuell sichtbare Falschbehauptung, die zudem die lesenden Rät:innen verhöhnt, weil sie noch zu pflanzende Bäume gegen Grünlagen gleichsetzt, obschon das Kunstrasenfeld des SVO ausschliesslich Plastik statt abgeholzten Wald besteht. Beim Kreisel aber kleiner würde.
* Die Ampel würde verkehrlich genau so gut sein wie der teurere Kreisel. Ein Hohn angesichts des schon jetzigen Rückstaus bei der südlichen Ampel-Ein/AusEinfahrt in das Rieselfeld.
* Aber Vier (!)Punkte mehr angesichts der vermeintlichen höheren Städtbaulichen Qualität und Freiraum Qualität einer Ampel- und KfZ-Zusatzspuren Lösung?
* Dann noch plus 5 Punkte bei Grundwasser/ Entwässerung im Umfeld des Käserbachs.
So bringt die Bauverwaltung nach ihrem Gutdünken mit ebenso subjektivistischer Kategorienbildung (12) wie Inhaltsbewertung dann auf einen skurillen Höhepunkt eines gewünschten Ergebnis“orientierten“ Bewertungsbehauptung- oder wie es der künftige EBM und Baubürgermeister auszudrücken beliebt :1:15

Viel Aufwand ohne ansatzweise hinreichende Tatsachenbasis , um einen für die Stadt schlecht verhandelten Grundstücksdeal mit der Sparkasse, einen in Kosten verdoppelten Ausgleich für die Strommastenverlegungen mit dauernder Lärmbelastungssteigerung sowohl im Rieselfeld wie im neuen Hitze.Hotspot Dietenbach zu versüßen.
Kurzum: peinlich peinlich peinlich in seiner fadenscheinigen Behauptungsgüte

[Selbst]Loben
Wie schön, das beim Punkt Feuerwehrhaus Kappel Stadtrat Schüle für die CDU mit Selbslob den Gemeinderat in seiner Durchsetzungsfähigkeit beloben konnte :0:18
Bleibt herzlich zu wünschen, dass in Folge von Starkregenereignissen, das Hochwasser die Fahrzeug und Gerätehallen nicht ausser Verkehr nimmt.