Griechenland nach dem Regierungswechsel: "Syriza steht auf tönernen Füßen"

"Syriza steht auf tönernen Füßen"

Vouli_greek_Parliament_Athens_Greece_from_Acropolis.jpg

Das Vouli, das griechische Parlament in Athen (Autor: Jebulon)
Quelle: 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vouli_greek_Parliament_Athens_Greece_from_Acropolis.jpg

Am Sonntag wählten die Griechinnen und Griechen den Regierungswechsel. Nach fünf Jahren Syriza-Regierung kommt nun die konservative Nea Dimokratia mit dem neuen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis an die Macht. Bereits einen Tag nach der Wahl wurde er vereidigt.

Gestartet war Syriza einst als linke Alternative zur Spar- und Liberalisierungspolitik in der Finanzkrise. Von dieser Alternative sei wenig zu sehen gewesen, sagt Athanasios Marvakis, Professor für Sozialwissenschaften an der Universität Thessaloniki. Der Regierungswechsel jetzt bringe in Griechenland auch rein formal wieder die europäische - konservative - Normalität. Mit ihm hat Radio Dreyeckland anlässlich einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstag Abend in Freiburg gesprochen.

Athanasios Marvakis am 11.7.2019 im Gespräch: 20 Uhr KG I, Hörsaal 1015.