Freiburger Neuerscheinung: Wann ein Mensch authentisch ist: Paolo di Paolo über "Fast nur eine Liebesgeschichte"

Wann ein Mensch authentisch ist: Paolo di Paolo über "Fast nur eine Liebesgeschichte"

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Nino übt mit seinem Theaterkurs ein Stück von Marivaux - wie hier an der Comédie Française
Quelle: 
Simon de l'Ouest [CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Der junge Nino bewegt sich mit spielerischer Leichtigkeit und einer gehörigen Portion Oberflächlichkeit durchs Leben, nicht nur als Schauspielschüler. Bis er einen Schauspielkurs mit Senior*innen leiten soll - und sich außerdem in die sieben Jahre ältere und deutlich ernstere Teresa verliebt. Was sich daraus entwickelt, beschreibt seine Theaterlehrerin, die gleichzeitig Teresas Tante ist. Generationenkonflikte, Theater, Religion, Krankheit und Tod, und nicht zuletzt die Frage danach, wann 'das Authentische' an einem Menschen aufscheint, sind Themen, die den Roman "Fast nur eine Liebesgeschichte" durchziehen - neben der Liebe, natürlich. "Fast nur eine Liebesgeschichte" ist im Freiburger Nonsolo-Verlag kürzlich auf Deutsch erschienen, und der Autor Paolo di Paolo war aus diesem Anlass am 31. Januar für eine Lesung in Freiburg. RDL konnte vor der Veranstaltung mit ihm über das Buch sprechen.