Radschnellwege im Breisgau: Warten sie noch oder bauen sie schon?

Warten sie noch oder bauen sie schon?

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Rad-Vorrang-Route FR1 Dreisamuferweg
Quelle: 
Wikimedia Commons

Am 29.Juni beschäftigte sich der VCD in der diesjährigen Regionalkonferenz Baden-Württemberg mit der Planung von Radschnellverbindungen. Ziel ist es, Alternativen zum Autoverkehr zu schaffen und die Attraktivität des Radverkehrs zu steigern. Über die aktuelle Situation haben wir mit Matthias Lieb, dem Vorsitzenden des VCD Landesverbands Baden-Württemberg, gesprochen. Im Anschluss ein Kommentar von Fabian Kern.

Viele Strecken wären grundsätzlich gut mit dem Fahrrad zurückzulegen, doch häufig fehlt die angemessene Infrastruktur. In den kommenden sieben bis acht Jahren sollen zehn Radschnellwege, also gut befahrbare, breite, sichere und vom Fußgänger- und Autoverkehr getrennte Wege gebaut werden. E-Bikes steigern die Einsatzmöglichkeiten des Fahrrads und die Relevanz, für eine gute Infrastruktur für Radfahrer zu sorgen. Im freiburger Raum wurde mit einer Machbarkeitsstudie Potenzial für die Strecken Freiburg-Denzlingen-Waldkirch und Freiburg-Gundelfingen-Emmendingen festgestellt, auf denen bis zu 11.000 Pendler auf das Fahrrad umteigen könnten.

Diskutiert wird allerdings im Moment noch, wer die Finanzierung übernimmt - das Land oder die Gemeinden.