Hetzkampagne gegen Alassa Mfouapon: "Was in der eidesstaatlichen Versicherung des Bildzeitungsredakteurs gestanden hat, ist so nicht zutreffend."

"Was in der eidesstaatlichen Versicherung des Bildzeitungsredakteurs gestanden hat, ist so nicht zutreffend."

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Demonstration in Ellwangen am 9. Mai 2018
Quelle: 
RDL

Alassa Mfouapon wurde Ziel einer medialen Hasskampagne. Ausgangspunkt waren die Demonstrationen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen und der darauffolgende gewalttätige Polizeieinsatz am 3. Mai 2018. Obwohl Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigen, dass Alassa Mfouapon mit den Ereignissen vom 3. Mai nichts zu tun hat, behauptet die Bildzeitung, er habe "einen gewalttätigen Aufstand angezettelt". Auch später berichtet die Bildzeitung immer wieder über Alassa Mfouapon und verbreitet falsche Aussagen über ihn.

Alassa Mfouapons Anwälte haben gegen die Berichterstattung geklagt. Im Januar gab der Redakteur der Bildzeitung eine eidesstaatliche Versicherung ab, er habe seine falschen Informationen vom Innenministierum des Landes Baden-Württemberg. Doch das Innenministerium bestreitet das. In dem Zeitraum war lediglich ein Mitarbeiter für solche Auskünfte anprechbar. Dieser Mitarbeiter versichert, er habe so etwas nicht gesagt.