Erste Einzüge in Dietenbach Ende 2025?: Wer baut für wen im neuen Freiburger Stadtteil?

Wer baut für wen im neuen Freiburger Stadtteil?

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Bis zum SWR Mast im Hintergrund soll der neue Stadtteil Dietenbach reichen
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Foto: RDL

An diesem Mittwoch informierte die Stadtverwaltung über den aktuellen Stand der Planungen zum neuen Stadtteil Dietenbach. Noch ca. 5 ha Fläche seien ohne Status. Der Rest der benötigten Fläche sei bereits entweder im Besitz des Landes, der Stadt oder der Sparkasse oder habe bereits signalisiert am Kooperationsmodell mit der Sparkasse teilnehmen zu wollen. Sparkasse und Stadtverwaltung sehen diese Entwicklung als großen Erfolg an. Bei einzelnen EigentümerInnen könnte es trotzdem zu Enteignung kommen. Wenn alles glatt läuft könnten laut Stadtverwaltung Ende 2025 die ersten Bewohner*innen in den neuen Stadtteil einziehen. Entscheidend wird natürlich sein, wer für wen baut. Hierzu hieß in der Pressekonferenz:

"Zur Vorbereitungdieses Vermarktungskonzeptes soll jetzt ein dreistufiger Dialogprozess mit der Öffentlichkeit bzw. einem Zufalls-Querschnitt aus der Einwohnerschaft, der gemeinderätlichen Arbeitsgruppe Dietenbach, Vertretern verschiedenen Interessengruppen (u.a. aus Umwelt, Verkehr, Wohnungswirtschaft) und der Sparkassengesellschaft EMD als zukünftig größter Eigentümerin stattfinden." Es soll also eine Art Beirat "aus zufällig ausgewählten Freiburgerinnen und Freiburgern (z.B. nach Alter, Stadtteil, Familienstand)" den Planungsprozess begleiten.

Zudem soll eine Einwohner*innenversammlung stattfinden, womit also eine Forderung der Initiative "Rettet-Dietenbach" aufgefriffen wird. Ihr soll somit evtl. auch der Wind aus den Segeln genommen werden. Im Anschluss an die Pressekonferenz haben wir uns mit Oberbürgermeister Martin Horn und Baubürgermeister Martin Haag unterhalten: 5:59