Ruta Wermuth-Burak: Im Mahlstrom der Zeiten

Ruta Wermuth-Burak: Im Mahlstrom der Zeiten

Geboren als jüngstes von drei Kindern einer jüdischen Familie in Kolomyja im Südosten Galiziens, soll die damals 13-jährige im September 1942 in das Vernichtungslager Belzec deportiert werden.
Auf dem Weg dorthin gelingt es Rutas Eltern, die morsche Waggonwand des Zuges aufzubrechen: Das Mädchen wird von ihren Eltern aus dem Zug geworfen und überlebt.

Es folgt eine Odyssee durch Galizien, bis Ruta Wermuth-Burak schließlich als Zwangsarbeiterin in Deutschland in der kleinen Stadt Rülzheim in der Pfalz den Krieg übersteht. Die Eltern und der Bruder Pawel werden ermordet.

Ruta Wermuth-Burak sprach am 31. Mai 2011 in der Reihe „Zeitzeugen der NS–Zeit im Gespräch. Erinnern um der Zukunft willen“.

Sendetermine: Mittwoch, 31. August um 20 Uhr und Donnerstag, 01. September um 13 Uhr.

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