Wir starten heute mit zwei Beiträgen zum Widerstand gegen das französische "Endlager"-Projekt Bure. Zunächst geben wir einen Rückblick auf die Vorgänge im Juni und Anfang Juli sowie einige grundlegende Infos. Im zweiten Beitrag...
Bure - ein kleines hundert Seelenkaff im Lothringischen Niemandsland soll der Standort für die strahlenden Hinterlassenschaften der französischen Atomindustrie werden. Es wohnen wenig Menschen dort, aber diejenigen, die dort leben, sind...
Um Atomenergie geht es heute in drei unserer vier Beiträge. Ende Juli wurde - passend zu der angekündigten Veröffentlichung des Berichts der Atommüll-Endlager-Kommission - bekannt, daß das Bundesamt für Geowissenschaften für...
Diesmal geht es in drei unserer Beiträge um den sich in den sich in den vergangenen 12 Tagen ausweitenden Skandal um gefälschte Prüf-Protokolle in den Atomkraftwerken Philippsburg und Biblis.
Die BefürworterInnen eines Atommüll-Endlagers im Salzstock Gorleben sind in einem Dilemma: Einerseits wollen sie so tun, als sei die Entscheidung noch nicht getroffen und die sogenannte Erkundung beendet...
Der Bund zahlte fast eine Million Euro, damit der Salzstock in Gorleben im Rennen bleibt. Angeblich hatte aber niemand die Absicht ein Atommüll-Endlager in Gorleben zu bauen. Ursprünglich war dieser Ort für die Versorgung von atomaren Müll...
Das Bundeskabinett hat gestern Mittwoch auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) eine Verlängerung der Veränderungssperre für den Salzstock in Gorleben beschlossen. Die seit zehn Jahren geltende Verordnung wäre im...
Nach wie vor ist sicherlich die Situation in Japan das weitreichendste Thema für dieses Magazin - dennoch stehen zwei Beiträge über einen Erfolg und einen Rückschlag der japanischen Anti-Atom-Bewegung am Ende dieser Ausgabe.
Ende August 2009 erklärte Umweltminister Sigmar Gabriel das Atomendlager Gorleben für „tot“. Es sei „praktisch ausgeschlossen“, eine weitere Erkundung des niedersächsischen Salzstocks durchzuführen. Bundesumweltminister Jürgen Trittin...
Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) bekundet, es solle keine Castor-Transporte mehr nach Gorleben geben. Auf der Homepage der Atomfirma, einer Tochter der führenden Atomstromproduzenten in Deutschland, wird seit Montag...
Die Freude über einen vermeintlichen klaren Kurs von SPD und Grünen in der Endlagerfrage währte nicht lange: Gorleben sollte als möglicher Standort für ein Auswahlverfahren für Atommüllendlager gestrichen werden. Geologische Mängel würden...
Wenn es nach Greenpeace geht wird künftig der Atommüll an einzelnen Standorten von Atomanlagen z.B. Philippsburg zwischengelagert. Aber nicht nur Greenpeace macht sich für diese Lösung des Zwischenlagers stark. Die baden-württembergischen...
Vivi und Daniel haben sich auf der Antiatomdemo vom 23.10. umgesehen. Meike hat sich ein paar akustische Juwelen herausgesucht, um die Gaudi vom vergangenen Samstag ein wenig darzustellen...
Colmar: Präfekt lässt Atomenergie vor 6.000 Gegnerinnen mit Ausnahmerechts-Standards schützen
In Freiburg formiert sich gegen 10 Uhr am Rathausplatz ein gut 40-köpfiges Fahradteam, dass gegen 10. 15 Uhr aufbricht. Die Strecke führt über Opfingen nach Breisach. Der mittlerweile auf über 100 angewachsene Korso, kann die Grenze - trotz Kontrollversuchen - im Unterschied zu Bussen unkontrolliert passieren. Bilder zum Radkorso-Aufbruch in Freiburg:
Um 12.15 Uhr fahren drei volle Busse in Freiburg ab. Zusammen mit Bussen aus der Ortenau, Denzlingen Waldkirch Emmendingen, Staufen Müllheim usw. machen sich wohl knapp tausend derart organisiert auf. Auffällig viele unter 25 und über 45 - es fehlt die vermeintliche Generation 89.
Trotz Ausweichen an die Grenze bei Neuenburg, ist die weiträumige Absperrung Colmars durch die 3.000-köpfige Polizei-Streitmacht schnell sichtbar: Nur eine Autobahnabfahrt nach Colmar ist nicht gesperrt.
Von dort werden die Busse an massiven Absperrungen gegenüber der Innenstadt vorbei an den Südwest Rand Colmars in Gehweite zum Bahnhof dirigiert.
Die Umweltorganisationen mussten sich - nach einer wochenlangen Medienpropaganda vom Präfekten und Bürgermeister gegen "Gewaltexesse" - auf den Kompromiss Kundgebung am Bahnhof gegen Demonstrationsverbot einlassen. Die systematische Isolation der Demonstration von der Innenstadt und der sonstigen Bevölkerung sichert eine viel tausendköpfige Polizeitruppe u.a. mit Metallmauern von 2 m Höhe. Bild 1 (Metallsperre)Bild2 (Metallzaun 2)Bild 3 (Schutz von brachliegenden Grundstücken)Bild 4 (Reiterstaffel)
Dies hielt jedoch die gut 6.000 (Veranstalter:10.000 Springer Ausland Dienst: 3.000) - neben vielen aus Baden auch viele aus der Westschweiz (AKW Mühleberg) - nicht davon ab zwischen 14 Uhr an der Kundgebung mit vielen RednerInnen/Übersetzungen teilzunehmen .
Phanasievoller allemal als die Einfalt der zusammengezogenen Staatsmacht im Auftrag von Präfekt, Bürgermeister und EDF und Areva.
So kam es, dass sich RVF Fessenheim in eine Vielzahl von "Antennen" diversifizierte.
Am 12. Januar 1979 ging dann auch die regelmässige Sendung der Badischen Redaktion - später mit Untergliederungen in Freiburg, Kaiserstuhl, aber auch...
Zum Protest gegen den Castor-Transport von LaHague nach Gorleben sendet das Radioforum vom 7. bis 11. November aktuelle
und hintergründige Berichte rund um den Castort.
Zu hören ist das Radioforum von Freitag Abend bis Dienstag...
News 1 Gorleben: Neuerliche Kritik an der seit Januar '90 genehmigten Pilotkonditionierungsanlage 3:23 News 2 Rettet das Rieselfeld! Es gäbe auch Ausweichflächen. O-Ton Horst Luppe von der BI 3:37 News 3 Sexueller Mißbrauch in der...
03:10 News 1 Gündlinger Frauenhändler Watzko klagt gegen Terres des Femmes Freiburg. Mit O-Ton Terres des femmes 2:52 06:02 News 2 DGB bereitet 100 Jahre 1. Mai vor. Kampf für eine 35 Stunden-Woche angekündigt. 2:46 08:49 News...