Vor dem Prozessbeginn im Antifa-Budapest-Verfahren in Düsseldorf: "Solidarität ist unsere stärkste Waffe!"- Soligruppe im Interview

"Solidarität ist unsere stärkste Waffe!"- Soligruppe im Interview

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(C) Soligruppe Budapest-Komplex

In Düsseldorf beginnt am 13. Januar 2026 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgericht ein Prozess gegen sechs junge Antifaschist:innen. Den Antifaschist:innen wird vorgeworfen, im Februar 2023 im Rahmen des sogenannten „Tags der Ehre" an koordinierten, teils bewaffneten Angriffen auf Neonazis in Ungarn beteiligt gewesen zu sein, die dort alljährlich aus ganz Europa anreisen, um ein faschistisches 'Heldengedenken" abzuhalten. Die Bundesanwaltschaft legt ihnen unter anderem gefährliche Körperverletzung sowie die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung zur Last.

Radio Dreyeckland sprach mit Rabea und Maarten, zwei Aktivist:innen aus den Solistrukturen die sich um die angeklagten Antifaschist:innen gebildet haben, über die Hintergründe des Verfahrens, seine politische Bedeutung und die konkrete Unterstützung der Angeklagten. Dabei geht es auch um die zunehmende Kriminalisierung antifaschistischen Engagements. Ein Gespräch über Repression, Solidarität und die Frage, wie politischer Widerstand unter Druck handlungsfähig bleibt.