18 Jahre ergiebige, aber selbstständige Quelle - Montag berichtet drei Stunden lang ohne neues... zu Corelli

18 Jahre ergiebige, aber selbstständige Quelle - Montag berichtet drei Stunden lang ohne neues... zu Corelli

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Jerzey Montag vor dem bw.NSU Untersuchungsausschus: Beredt aber mit Schweigegebot
Quelle: 
RDL/kmm2015

Über drei Stunden berichtete der vom Parlamentarischen Kontrollgremium der Geheimdienste des Bundestag bestellte Aktensachverständige, Jerzey Montag Ex Mdb der Grünen, Rechtsanwalt), am Freitag 27.11.2015 dem Landesuntersuchungsausschuss. Eine bemerkenswert langer Vortrag angesichts einer rechtlich gen null beschänkten Aussagegenehmigung zu der von ihm untersuchten Topquelle des BfV Thomas Richter ("einigen wir uns vielleicht auf V-Person Corelli)  die sich nur an den am 4.11.2015 veröffentlichte Unterrichtung an den Bundestag orientieren durfte und in dem  Namensnennung verboten wurde. Angesichts eines nach Ansicht von Montag vollumfänglich publizierbaren 300 Seitenberichtes  ein skurilles Unterfangen.
Allerdings ist der gelernte Strafverteidiger ein pointiert formulierender, breitaufgestellter sachverständiger Zeuge. Doch irgendwas über die publizierten, also bekannten Tatsachen zur "Topquelle Corelli", Thomas Richter, HINAUS konte auch J.Montag nicht beisteuern: ihre Rekrutierung als 19jähriger, der von der nationalistischen Front wegen seines Geburtstagsfestschaden finanziell erpresst wurde, ihren 18 jährigen Einsatz (u.a. als Türöffner des Geheimdienst für einen Grossteil der nazistischen elektronischen Kommunikation) und ihren Tod in neuer Identität  durch diabetischen Schock 2014 konnte auch ein noch so eloquenter Jerzey Montag nicht beisteuern. Es sei denn die Bewertung, der Klan sei "rassistisch, neonazistisch und antisemitisch" , die im Widerspruch zum Ex-Geheimdienstchef von Baden-Württemberg (bis 2005), H. Rannacher, der von einem "bedeutungslosen und trostlosen Haufen" sprach und deshalb den Einsatz nachrichtendienstlicher Mittel dem Bundesamt überliess. Diese beorderten  "Corelli" gegen seinen Willen in den IK des KKK der ebenso beheimatet war, wie Sie ihn - auch als (erfolgreichen) Anwerber für die Abspaltung/Neugründung EWK KKK  des Achim Schmid ansetzte - also mit nachrichtendienstlichen Mitteln intensivst betreute. Eine Quelle, die auch nach Montags Bewertung bis zu ihrem frühen Tod , neben der zuverlässigen wie unverzüglichen Informationslieferung an das BfV auch eigenständig agierte - z.B. Startfinanzierung für die Abspaltung des EWK KKK- und ein überzeugter Nationalsozialist seit seiner Jugend blieb.

Es bleibt dennoch vor allem die Frage, weshalb ausgerechnet dieser überzeugte  Neonazi, der dem Amt genauso wie den Weissen Wolff mit NSU-Spenden Dank auch die NSU/NSDAP-CD 2005 (in die Ablage) lieferte, nach J.Montags Bekunden, nicht einen einzigen Hinweis auf nazistische Gewalttaten liefern konnte. Ob die "Nachrichtenehrlichkeit" dieser Top-Quelle, die hektisch den aktenmässig belegten Kontakt mit Uwe Mundlos gegenüber seinen Verrats-Führern nach dem 4.11.11 bestritten hat, wirklich gegeben war. kann genauso mit Fug und Recht bezweifelt werden.Trotz  Montags anderer Annahme.

Hier die dreistündige Sachverständigen Aussage von Montag 193:42

Die skurille Gesetzeslage bewirkte, dass im Anschluss an J. Montag, der V-Mann Führer von Thomas Richter des BfV, G.B., mit wesentlich weiterer Aussagegenhmigung vom UA vernommen wurde - allerdings nicht überprüfbar, weil in nichtöffentlicher Sitzung

Die Cousine der ermordeten  Michèle K. wollte  wenig zum gepannten Verhältnis zu der damaligen Freundin ihres Vaters Anja Wittig dagen. Erstauen rief hervor, dass Sie, die öfters Sonntags in Oberweisbach war (von Neuhaus am Rennsteig hoch fuhr), partout Christian Fröderking der im gleichen Block mit Michele aufwuchs und mit dem sie angeregt plaudernd  vor dem Landtag Zigaretete rauchte, nicht vorher gekannt haben will. Wie echt wohl deshalb ihr Erstaunen bei Namen aus der rechten Szene war ("neu, dass der dazu gehört").

Der Ex-Freund der Polizistin Michèle Kiesewetter,  Dominik Weig. dessen Beziehung mit dem Grund, dass in der BFE Führung Polizisten Liebesbeziehungen nicht wohlgelitten sein, mit einem halbes/dreiviertel Jahlichen  Zerwürfnis endete, wusste - wie andere auch - schon früh vom Heilbronner Einsatz von Kiesewetter und Arnold am Mittwoch. Seiner Aussage nach vll. Freitag/Samstag jedenfalls am Montag. Eine Woche zuvor hatte er mit Michèle K. Einsatz in Heilbronn und hatte auch am Trafohäuschen auf der Theresienweise geparkt.  Er fuhr nach Erhalt der Todesnachricht nicht auf die Theresienweise.  Seine damals (?) aktuelle Freundin Steffi war am Tattag auch im Einsatz in Heilbronn in Zivil. Wollte wegen Eifersucht nicht. Er war über längere Zeit auch WG-Kollege mit Timo Hess. Dessen KKK-Mitgliedschaft 2002/3 war dann auch bekannt. Aber der war eigentlich immer politisch "neutral". Sich selbst bezeichnete er als" politisch relativ blank" der aber rechtes und linkes Lager trennen könne ("man gehört genug Parolen") auch wenn er nicht bei der politischen Bildung aufgepasst habe. Er will aber Thor Steinar Klamotten auch bei "Linken" gesehen haben, also im "Wandel der Zeiten" nix eindeutog rechts.... Die betrunkene ausserdienstliche rassistische Schägerei von Kollegen an einer Tanke sei aber von einer anderen BFE, der 522, gewesen.
Ein besonderer Auftritt lieferte der ex NPD/JN Funktionär Mike Layler aus Hardhausen bei Heilbronn. Gut bekannt mit Alexander Neidlein ("Patriot und National")    will er nur in einer demokratischen Partei die AUFGABE DES REDNERS WAHRGENOMMEN HABEN. Alles andere sei Rufmord und existenzvernichtend. Er musste sich vom Vorsitzenden Drexler auf seiner Aussage hin "ich muss mich an gar nichts erinnern" uber seine Zeugenpflichten belehren lassen. Das er angesichts seines Vorstandskollegen Brodbeck kaum glaubhaft machen konnte , gegen den Skinheadflügel angetreten zu sein wie der ehrenwerte Kaufmann auch - selbstverständlich aus rechtlichen Gründen - zu seiner V-Mann Tätigkeit ganz redlich schwieg

Christian Fröderking der mit  Michèle Kiesewetter  im gleiche Block in Oberweissabch  gross wurde und auch mit Romy Strix. aus der BFE 522 gut bekannt ist, ging bereits 1997 nach Baden-Württemberg ohne die Heimatkontakte zum Kirmesverein und der Grotte missen zu wollen. Er fuhr auch öfters zurück mit Michéle K.  nach Baden-Württemberg. Hier geht es zu seiner Aussage 23:53

(kmm)