AKW Fessenheim ist laut zwei neuen Gutachten gefährlich

AKW Fessenheim ist laut zwei neuen Gutachten gefährlich

Nach der Veröffentlichung von zwei Gutachten fordern die grünen Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags Bärbl Mielich und Josha Frey die umgehende Stillegung des ältesten französischen Atomkraftwerks Fessenheim. Die Sicherheit der Bevölkerung müsse über die wirtschaftlichen Interessen stehen. Ein Gutachten des Ökoinstituts, das vom baden-württembergischen Landtag in Auftrag gegeben wurde, und ein Gutachten von Professor Manfred Mertins, das von den Grünen in Auftrag gegeben wurde, zeigen die unzureichenden Sicherheitsmassnahmen im AKW Fessenheim. Zu den Schwachstellen zählten unter anderem die Kühlsysteme, die Erdbebensicherheit, die Brennelementebecken und die Überschwemmungsgefahr. Durch Nachrüstungen könne die Sicherheit des AKWs kaum verbessert werden, meinen beide Landtagsabgeordneten. Auch der Faktor Mensch habe sich 2014 als Schwachstelle erwiesen, als ein Becken überlief und das Wasser elektrische Schaltkästen beschädigte, sodass die Steuerung des Reaktors beeinträchtigt wurde.