Brandlegungen bei linken Hausprojekten in FFM und Hanau: Brandanschläge folgen auf verbale Attacken aus der Politik

Brandanschläge folgen auf verbale Attacken aus der Politik

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Feuerlöscher mit Aufschrift: "Gemeint sind wir alle. Gegen Rechte Brandstifter*innen am Schreibtisch und auf der Straße. Demo am 22.12.2018 14:00 Uhr. Zoo Frankfurt.
Demo-Flyer zur Demo am Samstag gegen die Brandstiftungen

In Frankfurt am Main und Hanau gab es seit September diesen Jahren bereit sieben Brandanschläge gegen linke Hausprojekte und Orte bei denen bisher ein Haus komplett ausbrannte (Spendenkonto unten) und weitere Häuser teils schwer beschädigt wurden.

Zunächst war nicht klar, dass der erste und bisher schwertste Brand in einem Haus des Mietshäusersyndikats einen politischen Hintergrund haben könnte. Doch weitere Versuche folgten bei Syndikatshäusern und anderen selbstverwalteten Projekten.

Diese Attacken entstanden nicht im luftleeren Raum. Bereits seit längerem richtet sich die Politik in der Stadt Frankfurt am Main massiv gegen linke Wohnprojekte, die teils schon seit Jahrzenten bestehen.

Wir sprachen mit Eliad und Jonathan, die am diesbezüglichen Austausch zwischen verschiedenen Hausprojekten in der Rhein-Main-Region beteiligt sind.

Am kommenden Samstag (22.12.2018) findet am Frankfurter Zoo um 14:00 eine Demonstration gegen die Brandstiftungen und das politische Klima, in dem sie entstehen, statt. Zu der Brandserie berichtete auch die Frankfurter Runschau ausführlich.

Weitere Informationen zum Mietshäusersyndikat findet ihr auf syndikat.org

Pressekontakt des Mietshäusersyndikats Rhein-Main:
rhein-main@syndikat.org

Spendenkonto für den Knotenpunkt in Schwalbach
(auch kleinere Geldbeträge, helfen den Bewohner*innen beim Wiederaufbau ihres Wohnprojekts):
Ullrike Röding-Gilberg
Verwendungszweck: Spende Knotenpunkt
IBAN: DE13 50 1900 00600 1985 670