Seit Beginn des Jahres wurde die Demokratische Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien im Zuge einer militärischen Blitzoffensive durch die syrische Übergangsregierung und ihre Verbündeten in weiten Teilen zurückgedrängt. Mit den Angriffen gerät nicht nur ein politisches Projekt unter Druck, sondern auch die konkrete Utopie einer freieren, basisdemokratischen und geschlechtergerechten Gesellschaft, in der sich insbesondere für Frauen und queere Menschen neue Räume von Teilhabe und Selbstbestimmung erkämpft hatten. Im Gespräch mit Anita Starosta von medico international finden wir heraus, was die aktuellen Angriffe für die Menschen vor Ort bedeuten. Wir sprechen auch über die Zukunft des Projektes Rojava und darüber, was es jetzt braucht, um den zivilen Widerstand und die verbliebenen selbstverwalteten Strukturen solidarisch zu unterstützen.

